800 Millionen Liter Rohöl sollen nach dem Untergang der BP-Bohrplattform „Deepwater Horizon“ ausgeströmt sein. Ein großer Teil erreichte allerdings nie die Wasseroberfläche, sondern trieb in Schwaden im Ozean. Erst vor wenigen Tagen berichteten Experten, dass sie noch im Juni eine 35 Kilometer lange unterseeische Ölfahne entdeckt hätten.
Mittlerweile soll sich diese Ölwolke in 1100 Metern Tiefe nicht mehr nachweisen lassen, schreiben Terry Hazen vom Lawrence Berkeley National Laboratory in Kalifornien und andere Wissenschafter im Wissenschaftsblatt „Science“.
Um die Ursache für dieses Phänomen zu klären, nahm das Team mehr als 200 Wasserproben an 17 verschiedenen Standorten innerhalb einer Wolke. Auf der Suche nach ölabbauenden Mikroorganismen fanden sie ortsansässige Mikroben, zu denen eine bisher unbekannte Art zählt.
Die Tiefseebakterien hätten die Kohlenwasserstoffe so rasch und effizient vernichtet, dass die Ölschwaden von der Größe Manhattans nicht mehr nachweisbar seien. Die „Proteobakterien“ könnten Kohlenwasserstoffe schneller als angenommen abbauen, ohne dabei wie die meisten Öl-zersetzenden Bakterien den Sauerstoff deutlich zu verringern. Bereits zwei Wochen nach dem Abdecken des leckgeschlagenen Bohrlochs Mitte Juli seien die Ölschwaden nicht mehr nachweisbar gewesen.
Dies bedeutet jedoch nicht, dass von der Ölpest nichts mehr übrig ist. Schätzungen der US-Regierung von Anfang August zufolge sind 50 Prozent des Öls aus dem Golf verschwunden, der Rest baut sich demnach rasch ab.
Ölabbau in Nullkommanix? Schwachsinn und Zeitungsente des Jahres, die alle abschreiben.
Eine Studie aus einem von BP mit 500 Mio Dollar finanzierten Forschungsinstitut.
Bitte da:
http://www.spektrumdirekt.de/artikel/1043777
weiterlesen.
Und auch bei BP
http://www.deutschebp.de/genericarticle.do?categoryId=2010149&contentId=7018760
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