Da noch viele Menschen von Trümmern verschüttet seien, bestehe die Gefahr, dass es Todesopfer gebe.
Das Beben habe zudem "schwere Schäden" in der Region angerichtet, sagte der Präfekt. Manche Dörfer seien zu 50 Prozent oder komplett zerstört worden, sagte der Unterpräfekt von Torbat-Heydarieh, Bahram Soltani, der iranischen Nachrichtenagentur Isna.
Das Beben der Stärke 5,7 habe sich am Abend ereignet, erklärte der Leiter des Krisenstabes der Provinz Khorasan Razavi, Jarvad Erfanian, laut Isna. Das Epizentrum lag demnach zwischen den Städten Baygh und Torbat-Heydarieh in einer Tiefe von sieben Kilometern. Auch in den Städten Mashhad, Khaf und Gonabad sei das Beben zu spüren gewesen. Durch das Beben seien auch die Kommunikationsnetze beeinträchtigt, führte Erfanian aus.
Vergangene Woche waren bei einem Erdbeben der Stärke 5,8 in einer schwach besiedelten Region im Süden des Iran ein Mensch ums Leben gekommen und mehrere Dutzend weitere verletzt worden. Im Iran ereignen sich häufig Erdbeben. 2003 starben bei einem Beben in Bam im Süden des Landes mehr als 30.000 Menschen.
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