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Tausende Spinnen an Bord: Schiff darf nicht anlegen

HAGATNA. Die Zollbehörden auf der Insel Guam haben ein von tausenden Spinnen befallenes Schiff abgewiesen.

Die Landwirtschaftsbehörde erklärte, hunderte große und tausende kleine Spinnen seien zum Vorschein gekommen, als Arbeiter die Ladung der „Altavia“ an Land bringen wollten. Die Container wurden zurückgebracht und das Schiff angewiesen, im Hafen zu ankern.

„Wenn man so viele Spinnen von verschiedener Größe hat, ist das definitiv ein Befall“, erklärte der Direktor der Landwirtschaftsbehörde, Joseph Torres. Um welche Arten es sich handelte, konnte die Behörde nicht sagten.

Allerdings seien sie nicht auf Guam heimisch und es werde befürchtet, dass die eingeschleppten Spinnen der heimischen Fauna schaden könnten. „Sie leben nicht auf Guam“, sagte Torres. „Wir wollen sie hier nicht.“

Bevor das Schiff anlegte, gingen nach Angaben der Hafenverwaltung Mitarbeiter der Zoll- und Quarantäne-Behörden an Bord und erteilten eine Genehmigung für das Löschen der Ladung.

Die „Altavia“ hatte Baumaterial geladen, mit dem Häuser für rund 18.000 Zeitarbeiter auf der Insel errichtet werden sollen. Guam ist ein Außengebiet der Vereinigten Staaten und gehört zu Mikronesien im westpazifischen Ozean.

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Artikel 20. Juli 2010 - 15:49 Uhr
nachrichten.at/apa
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Bild: dpa

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