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Mafia-Schießerei in Japan - Täter beging Selbstmord

TOKIO. Ein 62-jähriger hat in Japan drei Schuldeneintreiber angeschossen und sich selbst getötet. Der Täter gilt als Mitglied des Verbrechersyndikats Inagawa-kai.

Zwischen den Männern war es am Freitag im Büro einer Maklerfirma in der Tokioter Nachbarstadt Yokohama zum Streit gekommen, berichteten japanische Nachrichtenagenturen.

Opfer überlebten

Wie einer der Verletzten der Polizei erklärte, feuerte der 62-Jährige plötzlich mit einem Revolver auf die Männer, als diese von ihm Geld zurückverlangten. Die Männer zwischen 58 und 69 Jahren wurden am Bauch und am Nacken getroffen, waren laut der Nachrichtenagentur Jiji Press aber bei Bewusstsein. Später fand die Polizei den Täter tot auf dem Sofa des Büros. Er hatte sich offensichtlich selbst eine Kugel in den Kopf geschossen.

Schießereien sind in Japan Seltenheit

Japan gilt als eines der sichersten Länder der Welt. Verbrechen mit Schusswaffen kommen vergleichsweise selten vor. Der Täter in Yokohama war Mitglied der Inagawa-kai, einem zur japanischen Mafia (Yakuza) zählenden Verbrechersyndikat. Der Vorfall geschah in einem Gebäude eines belebten Stadtviertels.

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Artikel 06. November 2009 - 13:52 Uhr
apa/nachrichten.at
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