Mussten sich bisher vornehmlich Fahrer von großen Geländewagen für ihr klimafeindliches Verhalten rechtfertigen, könnten künftig auch Haustierbesitzer an den Pranger kommen. Denn die Liste der schlimmen Umweltverschmutzer hat jetzt eine Erweiterung erfahren, jedenfalls nach Ansicht des Expertenpaars, das nicht nur für einige gängige Produkte in unserem Alltag einen „ökologischen Fußabdruck“ errechnete, sondern auch für die gängigsten Haustiere.
Indikator für Nachhaltigkeit
Der Begriff „ökologischer Fußabdruck“, ein Indikator für die Nachhaltigkeit, bezeichnet nach Angaben der Vales die Bodenfläche, die ein Tier oder ein Mensch für seinen Lebensstil benötigt.
Dazu zählt nicht nur die Fläche zum Anbau des notwendigen Futters, sondern auch jene Fläche, auf der das freigesetzte Kohlendioxyd durch Abfall oder Energieverbrauch gebunden wird. In ihrem Buch mit dem provokanten und nicht ernst gemeinten Titel „Zeit den Hund zu essen?“ rechnet das Expertenduo vor, dass ein mittelgroßer Hund täglich 264 Gramm Trockenfutter frisst. Das entspricht der Menge von etwa 450 Gramm Frischfleisch und 260 Gramm Getreide. Pro Jahr verzehrt so ein Hund somit 164 Kilogramm Fleisch und 95 Kilogramm Getreide. Die Flächen, die für Futtertier-Zucht und Getreideanbau nötig sind, sind im ökologischen Fußabdruck enthalten.
Geländeauto schlägt Hund
So ist für die Produktion von einem Kilogramm Hühnerfleisch eine Fläche von 43 Quadratmetern erforderlich und 13 Quadratmeter für das Gedeihen von einem Kilo Getreide.
Resümee der Autoren: Ein Hund in der Größe eines Spaniels benötigt fürs Fressen demnach eine Fläche von 0,84 Hektar, gleich 1,1 Hektar sind es bei einem Deutschen Schäferhund. Im Vergleich dazu bedarf ein großer Geländewagen nur 55,1 Gigajoule an Energie. Darin inkludiert ist die Energie, die nötig ist, um das Fahrzeug zu bauen und zu betanken.
Ein Hektar Land kann im Jahr aber 135 Gigajoule an Energie liefern. Somit beträgt der Öko-Abdruck eines Geländewagens 0,41 Hektar jährlich – viel weniger als ein mittelgroßer Hund braucht.
Goldfisch oder Handy?
Für andere Haustiere sehen die Werte nicht viel besser aus: So verbraucht eine Katze mit 0,15 Hektar nur unbedeutend weniger als ein VW-Golf, zwei Hamster entsprechen dem Wert eines Plasmafernsehers und ein Goldfisch hat auch noch den ökologischen „Flossenabdruck“ eines Handys (siehe oben).
Huhn mit vielen Vorteilen
In ihrem Buch geben die beiden Autoren auch Tipps wie die Umweltbelastung durch Haustiere verringert werden kann: beispielsweise durch Umstellung von Gourmettierfutter auf Abfallprodukte. Zudem geben sie zu bedenken, ob man sich statt eines Hundes oder einer Katze nicht lieber ein anderes Haustier zulegen sollte. Ihr Ratschlag: „Kaufen Sie sich ein Huhn – es hat gleich mehrere Vorteile.“
Mehr auf unserer Umwelt zu achten bedeudet sicherlich nicht alle Tiere die die Umwelt belasten zu dezimieren. Leider wird das Ganze in diesem Artikel, wie so oft, falsch verpackt.
Das was letztendlich Probleme macht ist doch unser Profitdenken und unsere Leistungsgesellschaft, woraus doch letztendlich die ganze Umwelproblematik entstanden ist. Alles muß größer, stärker, schneller und effizienter sein. Deshalb gibt es doch immer größere und stärkere Fahrzeuge und Fabriken sowie Massentierhaltung (und Stress).
Ich sag nur: Zurück zur Natur. Jeder sollte ein bißchen zurücktreten und darauf achten was er kauft um diese Entwicklung nicht weiter zu unterstützen. Damit meine ich sinvoll zu überlegen was braucht man und wo lege ich Wert auf gute Qualität (z.B. Essen) bzw. was tut mir und meiner Umwelt gut (und nicht: was macht mich bei meinen Mitmenschen möglichst angesehen und wie verschaffe ich mir einen Vortei).
Dieser Bericht hat mich richtig aufgeweckt:
Wir sind komplett auf dem Holzweg !
Für den idealen ökologischen Fußabdruck sind sofort Maßnahmen zu ergreifen !!!
1. Alle Hunde und Katzen erschießen
2. Alle Menschen bringen sich um
3. Das mit den SUV's erledigt sich von selbst
4. Endlich kann auf der Erde der Urwald ruhig vor sich hin sprießen ....
muss man mit Dummheiten provozieren.
Solche Leute behaupten noch glatt, dass Flugzeuge unter Wasser fliegen, Autos auf dem Mars landen.....
Naja und den Urwald koennte man auch verbrennen, das ist oekonomisch und oekologisch gesehen viel wirtschaftlicher, als nach Oel zu bohren, millionenfach in Oefen zu heizen und Fahrraeder bekommen sechseckige Raeder, damit spart man Energie, denn man kann nicht mehr fahren.
Wieso findet so ein Bloedsinn ueberhaupt Beachtung?
„Eine neue Chance zum Leben“