Er habe sich in der Nachbarschaft umgehört, um mehr über das Flugzeug zu erfahren, aber alle hätten ihn nur für verrückt gehalten.
Mit Hilfe des bretonischen Gedenkverbandes Absa habe er das Wrack im Juni schließlich ausgegraben, zumindest in Teilen. Es handle sich um eine Focke-Wulf, die am 4. Juli 1943 abgestürzt sein soll. Der rechte Flügel und weitere Teile der Maschine stecken laut Batard noch in der Erde; darum wollten sich Sprengstoffexperten kümmern.
Suche nach Pilot gestartet
Eine solche Entdeckung sei nicht nur beeindruckend, sondern auch „sehr bewegend“, sagte der Landwirt. „Man holt eine Seite der Geschichte unserer Gemeinde aus der Erde.“ Mit Hilfe der Absa, die in Deutschland schon mit der Suche angefangen habe, hoffe er den jungen Piloten oder dessen Angehörige zu finden, sagte Batard. Im Stadtmuseum von Nantes heißt es, mehrere Leute aus der Umgebung erinnerten sich, den Piloten seinerzeit gesehen zu haben. Der Soldat sei vor dem Absturz mit dem Fallschirm abgesprungen und habe neben seinem Flugzeug geweint.
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