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Guatemala ruft wegen Dauerregens Notstand aus

Bei schweren Regenfällen und Erdrutschen sind in Guatemala mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen.

Allein zwölf Menschen starben, als ihr Bus 80 Kilometer vor der Hauptstadt Guatemala-Stadt von einer Schlammlawine erfasst und unter ihr begraben wurde, wie Rettungskräfte am Samstag mitteilten. An anderen Orten kamen der Regierung zufolge sechs weitere Menschen ums Leben.

Wegen der Überschwemmungen rief Guatemalas Staatspräsident Alvaro Colom den nationalen Notstand aus. Der Dauerregen in den vergangenen Wochen habe in dem zentralamerikanischen Land Schäden in einer Höhe zwischen 350 Millionen und 500 Millionen Dollar (272 bis 390 Millionen Euro) verursacht, sagte Colom am Samstag (Ortszeit) in Guatemala-Stadt. Für die kommenden ein bis zwei Tag wurden weitere Regenfälle in weiten Teilen des Landes vorhergesagt.

Auch im benachbarten Süden Mexikos kam es zu schweren Überschwemmungen. Tausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen und sich vor den Fluten in Sicherheit bringen. Seit Tagen anhaltende Regenfälle haben die Berghänge in der Region aufgeweicht. Die Behörden haben inzwischen Maßnahmen zum Schutz vor weiteren Erdrutschen getroffen.

Kommentare
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Artikel 05. September 2010 - 20:41 Uhr
sws
Bild vergrößern Auch ein Reisebus wurde verschüttet

Bild: APA (epa)

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