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Weiter Rätselraten bei Anti-Terror-Ermittlungen in Paris

PARIS. Knapp eine Woche nach dem Fund von vier Gasflaschen im vornehmen 16. Stadtbezirk von Paris rätseln Anti-Terror-Ermittler immer noch über das Motiv der mutmaßlichen Täter.

Es sei nicht klar, warum ein Wohnhaus Ziel eines versuchten Anschlages war, sagte Anti-Terror-Staatsanwalt Francois Molins am Freitag in Paris. "Derzeit kann keine Hypothese ausgeschlossen werden."

Von den sechs Verdächtigen, die in Polizeigewahrsam genommen wurden, seien drei wieder freigelassen worden. Die restlichen drei Männer sollten vor einen Untersuchungsrichter gestellt werden und dann in Untersuchungshaft kommen. Ihnen werde unter anderem die Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung vorgeworfen. Zwei der Verdächtigen seien bereits vorher wegen radikalem Islamismus bekannt gewesen.

Die Flaschen waren am vergangenen Samstag in und vor einem mehrstöckigen Wohnhaus gefunden worden. Es sei um die Flaschen Benzin verschüttet worden, das in Brand gesetzt werden sollte, so Molins. Es habe dazu eine Vorrichtung gegeben, zu der auch ein Mobiltelefon gehörte. Bei der Explosion der Gasflaschen hätte "größerer Schaden" angerichtet werden können.

Frankreich wird seit gut zweieinhalb Jahren von einer islamistischen Terrorserie erschüttert, dabei starben fast 240 Menschen. Dabei sind zwei Todesopfer eines bisher nicht völlig aufgeklärten Angriffs am Bahnhof von Marseille vom vergangenen Wochenende nicht inbegriffen.

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Artikel nachrichten.at/apa 07. Oktober 2017 - 01:34 Uhr
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