Größte Ausweichfläche ist die Duisburger Fußballarena. Rund 25.000 Besucher können dort die Trauerfeier verfolgen.
Die 550 Sitzplätze in der evangelischen Salvatorkirche sind reserviert für Angehörige, Verletzte sowie für von der Kirchengemeinde ausgewählte Besucher. Bundespräsident Wulff, Bundeskanzlerin Merkel und Ministerpräsidentin Kraft wollen dort am Samstagvormittag mit den Angehörigen trauern.
Bürgermeister nicht bei Trauerfeier
Duisburgs Bürgermeister Sauerland wird an dem Gottesdienst nicht teilnehmen, um die aufgebrachten Bürger nicht durch seine Anwesenheit zu provozieren. Er wird von verschiedenen Seiten die Verantwortung für mangelnde Sicherheitsvorkehrungen bei der Loveparade zugeschoben.
Fünf Tage nach der Katastrophe nahm der Druck auf Sauerland weiter zu. Mehrere Politiker legten dem Stadtoberhaupt am Donnerstag einen Rücktritt nahe. Sauerland selbst entschuldigte sich für Fehlinformationen am Unglückstag. Eine persönliche Verantwortung für die Tragödie wies er aber erneut zurück.
In der "Bild"-Zeitung betonte der Politiker, er selbst habe die Loveparade nicht genehmigt. "Ich persönlich habe nichts unterschrieben, keine einzige Genehmigung." Am Donnerstag demonstrierten rund 250 zumeist jüngere Menschen gegen den Bürgermeister.
Zum Erinnerung an die Opfer wollen mehrere Institutionen sowie der Stadtsportbund Duisburg eine Gedenktafel am Ort den Unglücks aufstellen. Um Geld zu sammeln, haben sie für Sonntag zu einem Spendentrauermarsch aufgerufen.
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