In Stockholm hat sich nach Angaben des schwedischen Außenministers Bildt am Samstagabend ein Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt. Bei zwei Explosionen habe es sich um einen "sehr beunruhigenden Versuch eines Terrorangriffs gehandelt", schrieb Bildt in einer Twitter-Mitteilung. Bei den Explosionen im Zentrum der Hauptstadt starb laut Polizei eine Person, zwei weitere wurden leicht verletzt.
Bildt bestätigte mit der Meldung auf dem Kurznachrichtendienst Twitter einen Bericht des schwedischen Fernsehsenders SVT, wonach es sich bei zwei fast gleichzeitigen Explosionen in unmittelbarer Nähe der belebten Drottninggatan Straße im Zentrum Stockholms um einen gescheiterten Selbstmordanschlag gehandelt habe. "Gescheitert - aber hätte wahrhaft katastrophal sein können", schrieb Bildt über den Anschlag. Weder die Polizei noch der Geheimdienst hatte zuvor den SVT-Bericht bestätigt. Demnach starb bei dem Anschlag gegen 17.00 Uhr während der Haupteinkaufszeit einzig der Attentäter.
Droh-Mail eingegangen
Der schwedische Polizeigeheimdienst bestätigte in der Nacht zum Sonntag, dass kurz vor der ersten Explosion eine Droh-Mail einging. Auch die schwedische Nachrichtenagentur TT erhielt eine Mail, in der ein Mann einen Anschlag als Vergeltung für den schwedischen Militäreinsatz in Afghanistan ankündigte und die Haltung Schwedens zu den Zeichnungen des Künstlers Lars Vilks kritisierte.
Vor den Explosionen habe der mutmaßliche Täter diesen Drohbrief geschickt, wie die schwedische Nachrichtenagentur TT in der Nacht zum Sonntag mitteilte. "Nun werden eure Kinder, eure Töchter und eure Schwestern sterben, so wie unsere Brüder, Schwestern und Kinder sterben", hieß es demnach in der Botschaft. Die Botschaft nahm dem TT-Bericht zufolge Bezug auf die schwedische Militärpräsenz in Afghanistan und rief die "Mujahedin" (islamischen Kämpfer) in Schweden und Europa zum Aufstand auf.
Über die Identität des Absenders wollten die Behörden aber ebenso wenig Angaben machen wie über den bei der Explosion ums Leben gekommenen Mann.
Terrorverdacht - Ermittlungen
Die Polizei ermittel tjetzt wegen eines möglichen Terroranschlags. Bei einer Pressekonferenz am Vormittag in der schwedischen Hauptstadt sagte ein Polizeisprecher, es sei zu früh, Details zu den Ermittlungen zu bestätigen. Die schwedische Sicherheitspolizei (SÄPO) arbeite eng mit der Stockholmer Polizei zusammen.
Derzeit gebe es keine höhere Sicherheitsstufe als davor, die Situation werde jedoch im Zuge der Ermittlungen "am laufenden Band" neu bewertet.
wird mehr Überwachung und Polizeistaat akzeptieren müssen, das ist die bittere Wahrheit. Beschwichtigungspolitik und Nachgiebigkeit gegenüber gewissen gewaltbereiten Elementen bringt nichts, sondern ermutigt nur. Jetzt zahlen wir alle den Preis dafür, dass man schon vor langer Zeit zwecks Vermehrung des Wohlstandes (hauptsächlich dessen der Unternehmer) AusländerInnen anderer Kulturkreise in grossem Umfang und auf auf Dauer in Österreich sich ansiedeln lassen hat. Ich kann mich noch an den dummen Spruch erinnern:
Arbeitskräfte haben wir gesucht und Menschen sind gekommen !
Mit diesem Spruch hat man dann Nachzug von Familien und dauerhaften Aufenthalt der GastarbeiterInnen begründet. Es wäre besser und ehrlicher gewesen, diese ArbeiterInnen wie vorgesehen nach max. 9 oder 12 Monaten wieder zurückgeschickt zu haben, wie das auch in anderen Ländern geschehen ist und stattdessen andere zu holen. Aber die Unternehmer mussten ja Ausbildungskosten sparen..
Polizei eintreten. Denn es gibt weit mehr Polizei- als Terroropfer.
Es sei denn, man zählt die Opfer U$-amerikanischen Bomben- und Raketenterrors zu den Terroropfern dazu: Das sind dann gewaltig viele.
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