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So viele Flüchtlinge wie nie

GENF. 65,6 Millionen sind weltweit auf der Flucht.

So viele Flüchtlinge wie nie

Noch nie gab es so viele Flüchtlinge. Bild: ANSA

Noch nie waren so viele Menschen auf der Flucht: Laut Angaben des UN-Flüchtlingswerks UNHCR haben 65,6 Millionen Menschen ihre Heimat verloren. Die meisten von ihnen kommen aus Syrien (5,5 Millionen), Afghanistan (4,7 Millionen), dem Irak (4,2 Millionen) und dem Südsudan (3,3 Millionen).

Die Gesamtzahl der Flüchtenden stieg im vergangenen Jahr erneut und ist damit größer als die Bevölkerung Großbritanniens und fast ebenso groß wie jene von Thailand. Mit anderen Worten: Im Schnitt ist einer von 113 Menschen weltweit von Flucht und Vertreibung betroffen. 84 Prozent der Flüchtlinge leben zwar in Ländern mit niedrigen Einkommen, doch auch in Europa nimmt die Zahl zu: Die meisten gibt es in der Türkei, Ende 2016 waren es 2,9 Millionen. In den übrigen europäischen Ländern hielten sich 2,3 Millionen Flüchtlinge auf. Konflikte sind die Hauptursachen für Flucht und Vertreibung. "Wir leben in einer Welt, in der es unmöglich geworden ist, Frieden zu schaffen", sagte UN-Flüchtlingskommissar Filippo Grandi anlässlich des heutigen Weltflüchtlingstags.

Dennoch gibt es auch eine gute Nachricht: Der Anstieg der weltweit Flüchtenden hat sich im Vergleich zu 2015 deutlich verlangsamt. UNHCR zählt 300.000 neue Flüchtlinge im letzten Jahr, 2015 waren es noch 5,8 Millionen.

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Artikel OÖN 20. Juni 2017 - 00:04 Uhr
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