Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Samstag, 21. Oktober 2017, 10:42 Uhr

Reichenau im Mühlkreis: 10°C Ort wählen »
 
Samstag, 21. Oktober 2017, 10:42 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Weltspiegel

Physik-Nobelpreis für Nachweis von Einsteins Gravitationswellen

STOCKHOLM. Der Nobelpreis in Physik geht heuer zur Hälfte an Rainer Weiss und zur anderen Hälfte an Barry Barish und Kip Thorne.

SWEDEN-NOBEL-PHYSICS

Der Nobelpreis in Physik geht heuer zur Hälfte an Rainer Weiss und zur anderen Hälfte an Barry Barish und Kip Thorne. Bild: apa

Das gab die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften am Dienstag in Stockholm bekannt. Die drei US-Forscher werden für den Nachweis der von Albert Einstein beschriebenen Gravitationswellen ausgezeichnet.

Gravitationswellen waren 1916 von Albert Einstein in der Allgemeinen Relativitätstheorie vorhergesagt worden. Im vergangenen Jahr wurde von Forschern um die nunmehrigen Preisträger am LIGO-Detektor (Laser Interferometer Gravitational-Wave Observatory) in den USA erstmals eine solche Welle nachgewiesen. Die Entdeckung galt als Sensation und wurde vielfach als nobelpreisträchtig eingeschätzt.

Da die Nobelstiftung die Preissumme gegenüber dem vergangenen Jahr um eine Million Schwedische Kronen erhöht hat, ist die Auszeichnung heuer mit neun Millionen Schwedischen Kronen (rund 940.000 Euro) dotiert. Übergeben wird der Preis alljährlich am 10. Dezember, dem Todestag des Stifters Alfred Nobel.

Im vergangenen Jahr ging die Auszeichnung an die drei in Großbritannien geborenen, in den USA tätigen theoretischen Physiker David Thouless, Duncan Haldane und Michael Kosterlitz. Sie wurden "für theoretische Entdeckungen topologischer Phasenübergänge und topologischer Materiephasen" ausgezeichnet.

 

Kommentare anzeigen »
Artikel 03. Oktober 2017 - 12:00 Uhr
Weitere Themen

Vier Kinder und Vater starben bei Wohnungsbrand

COMO. Bei einem Brand im letzten Stock eines Wohngebäudes in der norditalienischen Stadt Como sind am ...

Zahlreiche Tote bei schweren Gefechten mit Islamisten in Ägypten

KAIRO. Bei schweren Gefechten mit islamistischen Kämpfern sind in Ägypten nach Angaben aus ...

Experten: Pablo Neruda starb nicht an Krebs

SANTIAGO DE CHILE. Der chilenische Schriftsteller Pablo Neruda ist nach Einschätzung internationaler ...

Potter’sche Zauberwelten in London: Drachenknochen und Meerjungfrau

British Library zeigt seit gestern "Harry Potter: Eine Geschichte der Magie".

Tarantino wusste von Übergriffen Weinsteins

LOS ANGELES. Im Fall Harvey Weinstein hat es offenbar über Jahre eine Mauer des Schweigens gegeben.
Meistgelesene Artikel   mehr »
Bitte Javascript aktivieren!