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Papst verspricht "Null Toleranz" im Kampf gegen Kindesmissbrauch

VATIKAN. Der Papst hat "Null Toleranz" im Kampf gegen Kindesmissbrauch in der Kirche versprochen.

Papst Franziskus Bild: (Reuters)

"Wir müssen den notwendigen Mut finden, um mit allen Mitteln das Leben unserer Kinder zu schützen und dafür sorgen, dass solche Vergehen nicht mehr vorkommen", forderte der Papst in einem Brief an alle Bischöfe der Welt anlässlich des Tags der unschuldigen Heiligen am Montag.

"Wir wollen klar und loyal ausdrücken, dass es in diesem Bereich 'Null Toleranz' geben wird", so Franziskus. "In Andenken an die unschuldigen Heiligen fordere ich, dass wir uns mit all unserem Engagement dafür einsetzen, damit Brutalitäten dieser Art unter uns nicht mehr vorkommen", schrieb der Heilige Vater.

"Unsere Mutter Kirche weint nicht nur wegen des Schmerzes, dass seinen jüngsten Kindern verursacht wurde, sondern auch weil sie die Sünde einiger ihrer Mitglieder erkennt: Das Leid und der Schmerz von Minderjährigen, die sexuell von Priestern misshandelt wurden. Die Kirche weint mit Bitterkeit wegen dieser Sünde ihrer Söhne und bittet um Verzeihung", so Franziskus.

Kindesmissbrauch in der Kirche sei beschämend. "Personen, die die Verantwortung für diese Kinder hatten, haben ihre Würde zerstört", schrieb der Papst. Er gab zu, dass die Kirche zu oft Kindermisshandlung versteckt und verleugnet sowie Amtsmissbrauch begangen habe.

Papst Franziskus hatte im März 2014 eine päpstliche Kommission für den Schutz von Minderjährigen einberufen, um ein wirksameres Vorgehen gegen sexuellen Missbrauch in der Kirche zu entwickeln. In der päpstlichen Kommission beraten Laien und Geistliche über Initiativen und Vorschläge für einen wirksameren Kampf gegen sexuellen Missbrauch von Minderjährigen in den Reihen der Kirche.

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Artikel nachrichten.at/apa 02. Januar 2017 - 15:46 Uhr
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