Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Mittwoch, 21. Februar 2018, 10:07 Uhr

Linz: 0°C Ort wählen »
 
Mittwoch, 21. Februar 2018, 10:07 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Weltspiegel

Libyen verlangt 800 Millionen Euro für den Flüchtlingsstopp

ROM. EU-Flüchtlingsgipfel in Rom will verhindern, dass sich wieder täglich Tausende Flüchtlinge auf den Weg in Richtung Europa machen.

Libyen verlangt 800 Millionen Euro für den Flüchtlingsstopp

Mehr als 18.000 Migranten kamen heuer bereits über das Meer nach Italien. (rts) Bild: (rts)

Um die Flüchtlinge von der Überquerung des Mittelmeers abzuhalten, forderte Libyen beim gestrigen Flüchtlingsgipfel in Rom 800 Millionen Euro. Dem nordafrikanischen Land mangelt es bei Logistik und Infrastruktur am Nötigsten. So benötigt die libysche Küstenwache dringend zehn Schiffe, zehn Motorboote, vier Hubschrauber und 24 Schlauchboote. Auch um Jeeps, Rettungsautos und Satellitentelefone bittet die libysche Regierung für die Umsetzung eines am 2. Februar unterzeichneten Abkommens zwischen Italien und Libyen zur Bekämpfung der Schlepperei und der illegalen Einwanderung. Innenminister Wolfgang Sobotka bot an, Österreichs Expertise im Grenzschutz sowie technisches Know-how zur Ausbildung libyscher Sicherheitskräfte zur Verfügung zu stellen. "Wir müssen operativ alles tun, um die illegale Migration über die Mittelmeerroute zu stoppen", sagte Sobotka.

Doch Kritiker des neuen EU-Flüchtlingsdeals mit Libyen sind skeptisch. Sie warnen, dass das Bürgerkriegsland Libyen auch bei bestem Willen kein sicherer Hafen für Flüchtende sein kann. Ohne funktionierende Staatsmacht könnten Libyens Schlepper weiter ihr Unwesen treiben.

12,2 Millionen Euro für Italien

Die EU-Kommission sagte gestern zusätzliche 12,2 Millionen Euro zu, um die Einsätze der italienischen Küstenwache zur Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer zu finanzieren. Die Lage ist ernst: Seit Jahresbeginn 2017 sind nach Angaben des italienischen Innenministeriums 18.232 Migranten in Italien eingetroffen, das sind 31 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2016. Allein am letzten Wochenende kamen 3000 dazu.

Kommentare anzeigen »
Artikel OÖN 21. März 2017 - 00:04 Uhr
Mehr Weltspiegel

219 Schlangen in Wohnung entdeckt

BUENOS AIRES. 219 lebendige Schlangen hat die Polizei in einer Wohnung im argentinischen Buenos Aires ...

George und Amal Clooney spendeten für Demo gegen laxes US-Waffenrecht

NEW YORK. Hollywoodstar George Clooney und seine Frau, Menschenrechtsanwältin Amal Clooney, wollen mit ...

Temposünder entging mit legalem Trick seiner Strafe

STUTTGART. Mit einem Trick hat ein Verkehrssünder in Deutschland ein Fahrverbot und eine Geldstrafe wegen ...

Gaddafis Milliarden sind eingefroren, aber die Zinsen fließen - an unbekannt

BRüSSEL. Brüssel: Von gesperrten Konten gehen regelmäßig Zahlungen nach Luxemburg und Bahrain.

In Pakistan stirbt eins von 22 Babys im ersten Monat

NEW YORK. Babys in Pakistan, der Zentralafrikanischen Republik und Afghanistan haben nach Angaben des ...
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS
Bitte Javascript aktivieren!