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Leiche nach Hubschrauber-Absturz geborgen

BORDEAUX. Drei Wochen nach einem tödlichen Hubschrauberabsturz in Südwestfrankreich, bei dem offenbar ein chinesischer Milliardär nach dem Kauf eines Weinguts ums Leben kam, ist eine Leiche aus dem Fluss Dordogne geborgen worden.

Der Tote sei rund zehn Kilometer von der Absturzstelle aus dem Wasser gezogen worden, teilte die Polizei am Samstag mit.

Der Tote sei nicht mehr erkennbar, aber es sei nicht auszuschließen, dass es sich um eines der Absturzopfer handle, verlautete aus Polizeikreisen. Bei dem Unglück kurz vor Weihnachten waren vermutlich alle fünf Insassen des Hubschraubers ums Leben gekommen. Der Hubschrauber war bei einem Rundflug in die Dordogne gestürzt. An Bord befanden sich neben dem Piloten der chinesische Milliardär Lam Kok, der zuvor ein Weingut bei Bordeaux gekauft hatte, sein zwölfjähriger Sohn und ein Übersetzer sowie der bisherige Besitzer des Weinguts. Bisher waren nur die Leiche des Buben und Wrackteile gefunden worden.

Der 46-jährige Lam, der Chef der auf exklusiven Tee und Luxushotels spezialisierten Unternehmensgruppe Brilliant aus Hongkong, hatte das Weingut La Riviere in der Weinbauregion Fronsac bei Bordeaux gekauft. Nach einer Feier anlässlich des Verkaufs des Schlosses mit den dazugehörigen 65 Hektar Weinbergen wollten der bisherige Eigentümer James Gregoire seinem Nachfolger bei einem Rundflug seinen neuen Besitz aus der Luft zeigen. Als der Helikopter nach 20 Minuten nicht zurückkehrte, alarmierten Mitarbeiter die Rettungskräfte.

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Artikel 12. Januar 2014 - 06:23 Uhr
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