
Für die Wahl des 266. Papstes, die am Mittwoch fortgesetzt wird, sind 77 Stimmen notwendig. Ab Mittwoch soll es täglich vier Wahlgänge geben.
Am Dienstagnachmittag waren die Geistlichen aus allen Kontinenten in einer Prozession vom Apostolischen Palast in die Sixtinische Kapelle gezogen. Dort sprachen sie zunächst eine Eidesformel und schworen ewige Geheimhaltung über die Abstimmungen. Danach hieß es "Extra omnes!" (Alle hinaus!). Nur die wahlberechtigten Kardinäle blieben in der Kapelle zurück. Vatikan-Kenner in Rom gehen davon aus, dass das Konklave nur wenige Tage dauern dürfte. Den Kirchenmännern ist in den Tagen der Wahl keinerlei Kontakt zur Außenwelt erlaubt. Damit sie in ihren Entscheidungen völlig unabhängig sind, dürfen sie nicht einmal Zeitung lesen.
Tausende Schaulustige versammelten sich trotz Regens auf dem Petersplatz und warteten auf den Rauch, unter ihnen auch der ehemalige EU-Kommissionspräsident Romano Prodi. Konzentrierte Blicke richteten sich auf den Rauchfang über der Sixtinischen Kapelle. Als schwarzer Rauch aufstieg, brachten viele ihre Enttäuschung zum Ausdruck. Viele Gläubige waren schon am Nachmittag zum Petersdom geströmt, als die Kardinäle feierlich ins Konklave einzogen. Vor Großleinwänden wurde applaudiert, als dort das Verschließen der Türen zur Sixtinischen Kapelle gezeigt wurde.
"Kein Papst mehr"
Für Aufsehen sorgten Aktivistinnen der ukrainischen Frauenbewegung Femen. Zwei Demonstrantinnen aus der Ukraine entblößten ihre Brüste und zündeten eine rosa Rauchbombe. Sie skandierten Slogans wie "Kein Papst mehr" ("Pope no more"). Daraufhin wurden sie von der italienischen Polizei abgeführt. Die Oben-ohne-Feministinnen sind international für aufsehenerregende Protestaktionen bekannt. Femen prangert Prostitution und Sextourismus an.
Am Dienstagvormittag hatten die wahlberechtigten Kardinäle unter der Leitung des italienischen Kardinaldekans Angelo Sodano mit einem für die Öffentlichkeit zugänglichen Gottesdienst im Petersdom das Zeremoniell zur Wahl des neuen Papstes eingeleitet. Vor geistlichen und weltlichen Würdenträgern erbat Sodano die Hilfe Gottes bei der Entscheidung über den nächsten Pontifex. Sodano leitete den Gottesdienst gemeinsam mit allen Konklave-Teilnehmern. "Wir sind alle aufgerufen, mit dem Nachfolger Petri zusammenzuarbeiten", erklärte Sodano in seiner Predigt in der traditionellen feierlichen Messe "pro eligendo papa" (für den zu wählenden Papst) unmittelbar vor Beginn des Konklaves.
Sodano würdigte in der Messe den emeritierten Papst Benedikt XVI. und dessen "leuchtendes Pontifikat". Damit löste er Applaus aus, der fast eine Minute lang anhielt. "Die Liebe gegenüber der Kirche und der ganzen Menschheit hat die Päpste bisher zu vielen karitativen Taten bewogen. Wir beten, damit der künftige Pontifex diesen Dienst weiterführen kann", so Sodano. Er rief die Gläubigen dazu auf, zusammenzuarbeiten, um die "Einheit der Kirche aufzubauen".
Bei der zweiten Papst-Wahl des Jahrtausends stellt die katholische Kirche die Weichen für die Zukunft. Nach dem 26-jährigen Pontifikat von Johannes Paul II. und den acht Jahren Amtszeit unter Benedikt XVI. geht es auch darum, aus welcher Weltgegend das neue Kirchenoberhaupt stammen wird. Zu den Favoriten zählen unter anderen der Mailänder Erzbischof Angelo Scola und der Brasilianer Odilo Pedro Scherer. Auch dem US-Kardinal Timothy Dolan werden gute Chancen eingeräumt. Kardinal Christoph Schönborn wird zum erweiterten Kandidatenkreis gerechnet.
Mailänder Erzbischof führt bei den Buchmachern
Zum Beginn des Konklaves in Rom haben die Buchmacher Hochkonjunktur. Die besten Chancen auf das Amt des Papstes hat nach Ansicht der Glücksspieler der italienische Kardinal Angelo Scola, wie das britische Wettbüro William Hill und der irische Wettanbieter Paddy Power am Dienstag mitteilten. Ihm folgen demnach Peter Turkson aus Ghana und Odilo Scherer aus Brasilien. Bei den Wetten auf den Namen des künftigen Papstes führen Leo, Peter und Gregor.
Der Mailänder Erzbischof Scola liegt bei den Wetten deutlich in Führung: Seine Quote beträgt bei beiden Buchmachern neun zu vier. Die Chancen auf den ersten afrikanischen Papst scheinen in den Augen der Glücksspieler hingegen gesunken: Turkson, dem einst besonders gute Chancen auf die Nachfolge Benedikts XVI. eingeräumt wurden, liegt bei William Hill mittlerweile mit sieben zu zwei auf Platz zwei, bei Paddy Power mit sechs zu eins auf Platz drei. Die Quote für Odilo Scherer liegt bei beiden Buchmachern bei vier zu eins - womit er auf Platz drei beziehungsweise zwei liegt.
So gut wie keine Chancen werden hingegen mehr dem Nigerianer Francis Arinze eingeräumt: Lag die Wettquote direkt nach der Rücktrittsankündigung Benedikts noch bei zwei zu eins, ist sie nun auf 40 zu eins gefallen. Immerhin liegt er damit weit vor Bono, dem Sänger der irischen Band U2: Dessen Chancen, neuer Papst zu werden, werden in den Wettbüros mit 1.000 zu eins bewertet.
Schönborn unter Top Ten
Bei den Wettanbietern Paddy Power und William Hill war Kardinal Christoph Schönborn am Dienstagnachmittag unter den Top-Ten-Kandidaten für die Nachfolge von Papst Benedikt XVI. zu finden. Bei William Hill lag der Wiener Erzbischof mit einer Quote von 12:1 auf dem sechsten Platz, bei Paddy Power ex aequo mit dem US-Kardinal Sean O'Malley mit 14:1 ebenfalls auf Platz sechs, wie den Homepages der beiden Unternehmen zu entnehmen war.

regiert nicht immer mehr das BÖSE in dieser WELT!!!
vollkommen richtig ...
diese heuschler aus rom erzählen uns täglich gschichtln über das GUTE was uns gegeben und getan wird wenn wir beten ...
ich frage mich warum gibt es soooo viele kranke, arme, invalide und behinderte kinder und erwachsene auf der welt die täglich mit grossen und schweren leid kämpfen wenn doch angeblich dieser Gott die macht hat ALLES zum besten zu machen ! na wos is jetzt woa ? wis lange miassma die LÜGEN noch anhören ?
wer von den angeblich gläubigen wurde reich , gsund und von leid befreit weil er oder sie gegebten haben ?
solln mal nach Lourdes oder Fatima reisen um zu sehen wieviel elend sich dort herumtreibt um geheilt zu werden !
und wie kummans nach hause zruck ... müde und von den souvenirs händler ausgebeutet und noch ärmer als vorher ...
so schaut die wahrheit aus in der kirche ... pfui teufi 
Mit Fürbitten wurde um die Macht Gottes gebetet,und der Bischof segnete die Mörderwaffen.
Am Ende dieser Weltkatastrophe gaben sich die Kriegsverbrecher in Vatikan die Türschnalle in die Hand, und mit gefälschten Reisepässen nach Südamerka zu flüchten, um der verdienten Todestrtafe zu entgehen.
röhmisch katholische kirche einen papst??
ich glaube nicht!auch ein papst kann keinen krieg verhindern mit seinen reisen um dortigen ansprachen!
was haben wir in der dritten welt für eine ARMUT!!oder diese zustände in griechenland,spanien.......usw!!hier müßte doch so ein gott auf erden helfen können!!
die leute haben schon die nase voll,was sich die kirche in den letzten jahrzehnten leistete,braucht man nur diese K..........ungen wieder hervorholen!!
ALSO FÜR WAS EIN PAPST!!
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