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OÖN-Test: iRiver Lplayer

Der Kleinste aus dem Hause iRiver ist zugleich der Feinste. Allerdings zeigt sich im OÖN-Test auch, wie wichtig Firmware-Updates sein können.

Lplayer iRiver

Bild:

Der Winzling ist der beste Mp3-Player von iRiver im OÖN-Testfeld. Die Version mit vier Gigabyte kostet ca. 100 Euro, Ohrhörer und USB-Kabel sind dabei inbegriffen. Die Konstruktion ist schlichtweg genial: Der Bildschirm nimmt fast die gesamte seitliche Fläche des Players ein, seine Kanten sind gleichzeitig die Bedientasten. Der Anwender drückt beispielsweise den rechten Bildschirmbereich, um die Wiedergabe zu starten, und den linken, um zum Menü zurück zu kehren. Eine tolle Idee, die noch dazu gut umgesetzt wurde!

 

Geniale, teils eigenwillige Konstruktion

Wie schon beim E100 sind einige Aspekte der Konstruktion eigenwillig: Der Einschaltknopf und die Lautstärkeregelung, die die einzigen sichtbaren Tasten darstellen, befinden sich links unten. Erwarten würden wir sie rechts oben. Da sich die Bildschirmanzeige invertieren lässt (auf den Kopf stellen) lässt, stört das aber nicht weiter. In der Standardeinstellung sitzt der Kopfhörerausgang auf der linken Seite. Um der Designer Linkshändler ist?

 

Nach Firmware-Update deutlich besser

Im Zuge des OÖN-Tests stellen wir fest, wie wichtig Firmware-Updates sein können. Anfangs funktioniert der Player nämlich nicht wie er sollte: Die von uns aufgespielte Musik wird nicht gefunden, die von uns gelöschten (mitgelieferten) Titel scheinen immer noch auf und produzieren einen Totalabsturz, als wir ihre Wiedergabe starten. Der Lplayer muss mittels Büroklammer durch einen Reset reanimiert werden. Nachdem wir die beiliegende Firmware-Update-Software (nur für Windows) verwenden und den Player aktualisieren, läuft alles wie gewünscht. Die Update-Prozedur ist vorbildlich einfach.

 

Gute Klangqualität angesichts der Größe

Mit der Klangqualität des Players selbst sind wir recht zufrieden, allzu viel Präsenz im Bassbereich wird nicht geboten. Die beiliegenden Ohrhörer sind eindeutig auf der dumpfen Seite, von AKG und Apple gibt es deutlich bessere Modelle. Der Lplayer zeichnet sich durch die Besonderheit aus, gestartete Titel langsam einzublenden (Lautstärkeanstieg) und bei Drücken der Stopp-Taste wieder langsam auszublenden. Das Einblenden mag eine nette Idee ein, allerdings werden so auch oftmals die ersten Takte eines Musikstücks verschluckt. Es empfiehlt sich daher, die Funktion abzuschalten.

 

Fazit: Spannendes Design zum gehobenen Preis

Neben Mp3-Musik spielt der Player auch (maßgeschneiderte) Videos ab. Das Radio erkennt die Namen der Sender nicht und lässt sich nur durch Aufrufen der Mp3-Funktion ausschalten. Ansonsten arbeitet es korrekt. Die Fotoanzeige ist gut gemacht, auch am Diktiergerät gibt es nichts auszusetzen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist Okay, aber nicht überragend. Samsung bietet „gleich viel Player“ um weniger Geld an. Allerdings entgeht einem so die wirklich tolle und einzigartige Konstruktion des Lplayer.

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Artikel 17. Februar 2009 - 12:17 Uhr
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