Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Mittwoch, 21. Februar 2018, 10:19 Uhr

Linz: 0°C Ort wählen »
 
Mittwoch, 21. Februar 2018, 10:19 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Web

WhatsApp: Firmen sollen künftig zahlen

MOUNTAIN VIEW. Facebooks zweiter Nachrichtendienst, der Messenger, bleibt jedoch kostenlos.

WhatsApp: Firmen sollen künftig zahlen

Für Unternehmen bald nicht mehr kostenlos: WhatsApp Bild: Reuters

WhatsApp will von Unternehmen künftig Geld verlangen, wenn sie Facebooks Kurzmitteilungsdienst für die Kommunikation mit ihren Kunden nutzen. Das sagte der für das operative Geschäft zuständige WhatsApp-Manager Matt Idema dem "Wall Street Journal" (WSJ). Das wäre eine Abkehr von Facebooks typischem Geschäftsmodell, seine Dienste über Werbung zu finanzieren. Facebook hatte den Nachrichtendienst im Jahr 2014 für rund 22 Milliarden Dollar, umgerechnet 18,5 Milliarden Euro, übernommen.

"Wir wollen eine Grundlage dafür schaffen, dass Menschen Unternehmen Kurzmitteilungen schicken können und die Antworten, die sie wollen, bekommen", sagte Idema. "Wir haben vor, dafür von Unternehmen künftig Geld zu verlangen." Bisher wurden den Unternehmen probeweise kostenlose Werkzeuge für den Kontakt zu Kunden angeboten.

Lösung für Großunternehmen

Derzeit gehe es um eine kostenlose Business-App für kleine bis mittelgroße Unternehmen, und eine Lösung für Großunternehmen mit globaler Kundschaft, wie zum Beispiel Fluggesellschaften, Online-Handel und Banken, erklärte WhatsApp am Dienstag.

"Unternehmen werden unsere Lösungen dazu nutzen können, um ihre Kunden über nützliche Informationen wie Flugzeiten, Lieferbestätigungen und andere Informationen zu benachrichtigen." Wenn Nutzer nicht möchten, dass sie von einem bestimmten Unternehmen kontaktiert werden, könnten sie es blockieren, hieß es.

Erkennen können Nutzer die Firmen mit verifizierter Telefonnummer an einem Siegel mit einem weißen Häkchen auf grünem Hintergrund. Die Chats mit den Firmen seien wie die restliche WhatsApp-Kommunikation Ende-zu-Ende verschlüsselt.

Das Online-Netzwerk bietet bei seinem zweiten Kurzmitteilungsdienst, dem Facebook Messenger, ebenfalls die Möglichkeit für Unternehmen, mit ihren Kunden zu kommunizieren. Dort soll das Geld aber mit Werbung verdient werden. Messenger-Chef David Marcus will außerdem automatisierte Chatbots für den Kundendienst auf der Plattform etablieren.

Kommentare anzeigen »
Artikel 09. September 2017 - 00:04 Uhr
Mehr Web

Google erklärte Thomas Brezina für tot

Wer am Wochenende nach Thomas Brezina auf Google gesucht und die Wikipedia-Kurzbeschreibung gelesen hat, ...

Smartwatch: Totgesagte leben länger

Die großen Erwartungen konnten nie erfüllt werden – doch es gibt Hoffnung.

HP Envy Curved All In One im Test

Das Rundum-Sorglos-Paket von HP überzeugt im Test mit äußeren, aber auch inneren Werten.

Hacker zu langen Haftstrafen verurteilt

NEW YORK. In den USA sind zwei russische Hacker wegen massiven Datendiebstahls und Handels mit gestohlenen ...

Empörung über Tweet nach Amoklauf in Florida

FLORIDA. Der Waffenhersteller Heckler & Koch hat mit einem Werbe-Tweet am Tag des Schulmassakers in ...
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS
Bitte Javascript aktivieren!