Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Donnerstag, 14. Dezember 2017, 19:57 Uhr

Linz: 1°C Ort wählen »
 
Donnerstag, 14. Dezember 2017, 19:57 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Web

Tippfehler löste folgenschwere Störung bei Amazon aus

SEATTLE. Die Störung in Amazons Web-Service, die am Dienstag stundenlang diverse Websites beeinträchtigte, ist durch einen Tippfehler ausgelöst worden.

10. Amazon Version Symbolbild

Amazon Symbolbild Bild: (AFP)

Ein Mitarbeiter habe bei Wartungsarbeiten etwas Speicherkapazität abschalten wollen, erklärte der Online-Händler und Cloud-Anbieter am späten Donnerstag.

Durch einen fehlerhaft eingegebenen Befehl seien jedoch auf einen Schlag zu viele Server des Amazon-Speicherdienstes S3 vom Netz gegangen. Das habe eine Kettenreaktion in anderen Systemen ausgelöst, die dadurch einen Neustart benötigten. Eines der Untersysteme verwaltete die Informationen zum Speicherort aller Dateien in der Region, was auch das Ausmaß der Probleme erklärt.

Die Störungen dauerten rund vier Stunden. Probleme hatten unter anderem die Foto-App Snapchat, die Reise-Website Expedia, Medien-Websites wie "Buzzfeed" oder "Medium". Nutzer berichteten auch, dass Amazons sprechende Assistenz-Software Alexa in Mitleidenschaft gezogen worden sei. Auch die Amazon-Seite, auf der Störungen angezeigt werden, funktionierte nicht mehr.

Amazon ergriff Konsequenzen. Durch eine Änderung kann nun nicht mehr so viel Speicherkapazität auf einmal vom Netz genommen werden, dass die Systeme unter ein bestimmtes Funktionsniveau rutschen. Außerdem soll dafür gesorgt werden, dass die Störungsanzeige stets korrekte Informationen anzeigt.

Viele Start-ups und auch etablierte Unternehmen holen sich Rechenleistung bei Amazons Cloud-Sparte AWS mit dem Speicherdienst S3. Deswegen sind Ausfälle oft weit spürbar. Zuletzt hatte eine größere Störung 2015 unter anderem Netflix und den Wohnungsvermittler AirBnB ausgebremst.

Kommentare anzeigen »
Artikel nachrichten.at/apa 03. März 2017 - 07:23 Uhr
Mehr Web

Große Unterschiede bei Video-Streaming-Anbietern

LINZ. Die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer Oberösterreich haben bei der Prüfung der Verträge von ...

Twitter ermöglicht künftig Verknüpfung von Mitteilungen

SAN FRANCISCO. Donald Trump aufgepasst: Der Kurzmitteilungsdienst Twitter hat eine Vereinfachung für ...

Facebook will Werbeeinnahmen künftig lokal verbuchen

MENLO PARK. Der Internetriese Facebook will künftig seine Steuereinnahmen lokal verbuchen und nicht mehr ...

Apple kauft Musikerkennungs-App Shazam

CUPERTINO. Apple kauft die Musikerkennungs-App Shazam. Der iPhone-Konzern bestätigte den Deal am Montag, ...

Youtube will eigenen Musik-Bezahldienst anbieten

SAN FRANCISCO. Das Onlineportal Youtube will nach einem Medienbericht im März einen eigenen ...
Meistgelesene Artikel   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS
Bitte Javascript aktivieren!