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Samsung enthüllt versehentlich Galaxy S7 Edge

SEOUL. Die neuen Galaxy-Modelle bekommen einen Micro-SD-Slot, eine neue Kamera und größere Akkus.

Samsung enthüllt versehentlich Galaxy S7 Edge

Das S7 Edge (links) und das S7 sehen den Vorgängern sehr ähnlich. Bild: Samsung

Morgen in zwei Wochen wird Samsung seine neuen Handy-Flaggschiffe in Barcelona präsentieren. Es war anzunehmen, dass es sich dabei um das Galaxy S7 und Galaxy S7 Edge handeln würde, diese Woche wurde dies von Samsung unabsichtlich bestätigt. Auf seiner Entwicklerwebsite präsentierte das Unternehmen Details zur verbesserten Nutzung des Edge-Screens, dabei tauchte der Name des S7 Edge auf. Auch erste Pressebilder der beiden neuen Geräte sind bereits im Netz aufgetaucht. Dabei wird deutlich, dass Samsung das Design kaum verändert hat. Wenig verwunderlich, schließlich wurde das Aussehen der S-Reihe mit dem S6 gerade erst einer Generalüberholung unterzogen. Auch der Kamerabuckel auf der Rückseite soll entgegen ersten Gerüchten bleiben, dafür immerhin auf unter einen Millimeter schrumpfen. Bei der Größe des S7 Edge hat sich Samsung anscheinend für einen Mittelweg zwischen S6 Edge (5,1 Zoll) und S6 Edge+ (5,7 Zoll) entschieden. Die Displaygröße wird 5,5 Zoll betragen, die des S7 unverändert 5,1 Zoll.

Während das Aussehen relativ gleich bleibt, kehren anderswo alte Tugenden zurück. So verbaut Samsung wieder einen Steckplatz für Micro-SD-Speicherkarten, zudem sollen die neuen Modelle wasserdicht sein, wie schon das S5 vor zwei Generationen. Die Bildschirmtechnologie soll relativ unverändert bleiben, dafür wird beim Akku nachgebessert. Die geringe Kapazität war einer der wenigen Kritikpunkte an den Vorjahresmodellen. Der Akku des S7 soll über eine Kapazität von 3000 mAh verfügen, der des S7 über 3600 mAh. Bei den Innereien sollen wieder die neuesten hauseigenen Exynos-Prozessoren beziehungsweise je nach Region der neue Snapdragon-820-Chip zum Einsatz kommen. Der Arbeitsspeicher beträgt vier Gigabyte, der fest verbaute Speicher 32 beziehungsweise 64 Gigabyte. Über eine 128-GB-Version ist noch nichts bekannt, diese ist aber durchaus wahrscheinlich.

Die Kamera soll dieses Mal über einen Sensor mit verhältnismäßig niedriger Auflösung verfügen. 12 Megapixel anstatt der 16 im Vorgänger sollen es sein, größere Pixel und eine bessere Blendenzahl sollen dies aber mehr als wettmachen, vor allem bei schwierigen Lichtverhältnissen.

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Artikel OÖN 06. Februar 2016 - 00:04 Uhr
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