Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Donnerstag, 23. November 2017, 17:43 Uhr

Linz: 3°C Ort wählen »
 
Donnerstag, 23. November 2017, 17:43 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Web

Apple will sich Entscheidung zu iPhone-Entsperrung fügen

NEW YORK. Kein ziviler Ungehorsam für den Schutz persönlicher Daten: US-Technologiegigant Apple will sich einer letztinstanzlichen Entscheidung zur Entsperrung von iPhones auf Geheiß der US-Sicherheitsbehörden fügen.

Dies machte Apple-Anwalt Bruce Sewell am Dienstag bei einer Anhörung im US-Kongress klar. Zugleich bekräftigte er die Kritik am Verlangen der US-Bundespolizei FBI.

Sewell wies Vorwürfe der US-Regierung zurück, wonach es sich bei der strikten iPhone-Entschlüsselung um einen Marketingtrick handle. Es gehe um die Vertraulichkeit der persönlichen Kommunikation. Ein Code zur Entschlüsselung des iPhones des San-Bernardino-Attentäters "würde auf jedem Telefon funktionieren", warnte der Apple-Anwalt.

FBI-Direktor James Comey räumte in der Kongressanhörung ein, dass die Entschlüsselung des Islamisten-Telefons zu einem Präzedenzfall werden könnte. Sollte Apple das Handy entsperren müssen, könnte das FBI den Entscheid auch auf andere Fälle übertragen, sagte er. Damit weicht Corney von seiner Aussage aus der vergangenen Woche ab, als er sagte, die geforderte Entsperrung sei kein Wegbereiter für weitere Fälle.

Das FBI untersucht derzeit, ob die Attentäter von San Bernardino mit der Extremisten-Miliz IS in Kontakt standen. Dafür will das Justizministerium Apple per Gerichtsurteil zwingen, das iPhone eines Angreifers für die Ermittler zu entschlüsseln. Doch der Technologiekonzern wehrt sich dagegen und spricht von einem gefährlichen Präzedenzfall.

Kommentare anzeigen »
Artikel 02. März 2016 - 00:04 Uhr
Weitere Themen

Facebook bringt Propaganda-Check-Software bis zum Jahresende

SAN FRANCISCO. Unter dem Druck des US-Kongresses will das Online-Netzwerk Facebook bis Jahresende eine ...

Verhüllungsverbot: Ist mein Schal schon legal?

Wann ist es kalt genug um sich den Schal bis zur Nase hochzuziehen ohne sich dabei strafbar zu machen?

Facebook lässt diskriminierende Werbung zu - und verspricht Besserung

MELO PARK. Wieder Ärger um das Werbesystem bei Facebook: Nach Recherchen der US-Organisation "ProPublica" ...

Zahle, um zu gewinnen: Wie Spielern das Geld aus der Tasche gezogen wird

Spielefirmen versuchen zunehmend, die Suchtanfälligkeit von Kunden zu Geld zu machen.

Facebook will Nacktfotos speichern

Initiative soll Nutzer vor der Rache ehemaliger Partner schützen.
Meistgelesene Artikel   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS
Bitte Javascript aktivieren!