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Apple: Neues iPad, neues iPhone und der Blick nach vorne

Ohne Pomp hat Apple ein überarbeitetes iPad und ein rotes iPhone vorgestellt.

Apple: Neues iPad, neues iPhone und der Blick nach vorne

Im Internet kritisierten viele Nutzer die weiße Front der neuen iPhone-Variante. Bild: Apple

Die goldenen Zeiten des iPads sind vorbei. Ganz ohne groß inszenierte Präsentation, wie Apple seine neuen Produkte normalerweise vorstellt, ist am Dienstag das neue Tablet auf der Webseite des Unternehmens aufgetaucht. Das neue Modell hat nun keinen Namenszusatz mehr und ersetzt das iPad Air 2. Technisch hat sich nicht viel getan, die wichtigste Änderung ist der A9-Chip aus dem iPhone 6S, der den noch auf der veralteten 32-Bit-Architektur basierenden A8X ersetzt. Die Abmessungen gleichen wieder jenen des ersten iPad Air. Das bedeutet eine Dicke von 7,5 anstatt 6,1 Millimeter. Dies schlägt sich auch auf das Gewicht nieder, das iPad ist mit 469 Gramm um 32 Gramm schwerer als der Vorgänger.

Apple: Neues iPad, neues iPhone und der Blick nach vorne

Das neue iPad gibt es in drei Farbvarianten. (Apple)

Nicht so rosig?

In einer Presseaussendung verkündete Marketingchef Phil Schiller auch eine günstigere Preispolitik für das iPad. Statt 429 Euro wird das neue Einstiegsmodell ab 399 Euro kosten. Kunden würden das "noch leistbarere iPad" begrüßen. Apple hofft damit, die seit drei Jahren konstant sinkenden Verkaufszahlen des Tablets wieder anzukurbeln. Während sich das iPhone wieder besser verkauft, konnte Apple im vergangenen Quartal nur 13,1 Millionen iPads verkaufen, 19 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Möglich wird der günstigere Preis durch Einsparungen beim Bildschirm. Anders als bei iPad Air 2 und beim iPad Pro befindet sich zwischen Display und Touch-Oberfläche ein kleiner Spalt, zudem gibt es das Display nicht mehr entspiegelt. Diese Eigenschaften gibt es jetzt nur noch beim iPad Pro. Dieser Schritt dient wohl auch dazu, das deutlich teurere Profi-Modell weiter vom normalen iPad abzuheben.

Bei den Farbvarianten sind die goldenen Zeiten des iPads noch nicht vorüber, die Farbvariante ist neben Spacegrau und Silber nach wie vor erhältlich. Die beim iPhone so beliebte Roségold-Version bleibt allerdings dem iPad Pro vorbehalten.

iPhone jetzt auch in Rot

Neben dem iPad wurde auch eine neue Farbvariante des iPhone 7 vorgestellt. Das beliebte Handy, mit dem Apple einen Großteil seines Umsatzes erwirtschaftet, gibt es nun auch in Rot. Auch die größere Variante, das iPhone 7 Plus, ist in der Farbe erhältlich. Hintergrund der auffälligen Farbwahl ist Apples Partnerschaft mit (RED), einer Initiative gegen AIDS. Das Gerät ist nicht komplett in kräftiges Rot getaucht, die Vorderseite ist weiß gehalten. Technisch unterscheidet sich die Spezialausgabe nicht von den anderen Versionen des iPhone 7 und 7 Plus.

Alles neu im Herbst

Eine wirkliche Neuauflage des iPhone steht im Herbst an. Zum zehnjährigen Jubiläum erwarten sich Apple-Fans etwas Besonderes. Vor allem das Aussehen soll sich radikal ändern. Gerüchtehalber will Apple den Rahmen um den Bildschirm so klein wie möglich halten. Ein Trend, der die ganze Handy-Branche erfasst hat. Die achte Version des größten iPhone-Konkurrenten, Samsungs Galaxy-S-Reihe, wird kommende Woche mit einem beinahe rahmenlosen Display vorgestellt werden.

Apple wird vermutlich auch auf den Home-Button verzichten und dem Display der teureren Modelle eine leichte Rundung an den Seiten verpassen. Möglich wird diese Rundung durch die Verwendung eines AMOLED-Bildschirms von Samsung.

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Artikel Leander Bruckbög 25. März 2017 - 00:04 Uhr
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