FPÖ-Obmann Strache hat sich am Freitag gegen die Kritik der Bischöfe an seinem Wahlkampfauftritt mit einem Kreuz verteidigt. Er habe das Kreuz "in einmaliger Verwendung als kulturelle Klammer, nicht als theologisches Symbol" benutzt, sagte Strache bei einer EU-Wahlkundgebung mit FPÖ-Spitzenkandidat Mölzer. In Graz gab es lautstarken Protest gegen den Auftritt mit Pfeifkonzerten von Demonstranten.
Mölzer kritisierte "hohe Kirchenfürsten, die sich direkt gegen eine Partei wenden, die gegen den massiv vordringenden Islamismus auftritt". Der Islamismus sei das neue Gesicht eines neuen Faschismus, so Mölzer. Strache meinte zu der Kreuz-Geschichte, hätte er den "Corpus Christi" genommen, dann wäre das Blasphemie gewesen. Er habe aber nichts missbraucht, sondern verteidigt, sagte der FPÖ-Obmann zur Kritik zahlreicher Bischöfe.
Bei der Kundgebung mit Ansprachen Mölzers und Straches am Grazer Hauptplatz waren laut einem Polizeioffizier zwischen 400 und 500 Menschen zugegen, davon ein gutes Drittel Demonstranten. Bis auf gellende Pfeifkonzerte und einige in Richtung Bühne geworfene kleine Gegenstände kam es zu keinen Zwischenfällen. Die Polizei war mit rund 100 Beamten im Einsatz. Eine Kundgebung mit Mölzer in Leoben war am frühen Vormittag ohne Zwischenfälle verlaufen.
Die Kritik an Strache seitens der Kirche geht unterdessen weiter. Nachdem sich Kardinal Schönborn am Donnerstag gegen die Verwendung des Kreuzes durch die Freiheitlichen bei deren EU-Wahlkampagne gestellt hatte, meldeten sich am Freitag der Evangelische Bischof Bünker und der Innsbrucker Diözesanbischofs Scheuer zu Wort: Beide sprachen von einem "politischen Missbrauch" religiöser Themen.
Er geht mit seinem Mob auf die Straße, verwendet dabei eindeutige kirchlich/religiöse Symbole für seine Ausländerhetze und vermittelt damit seiner dummen Anhängerschar eindeutige Botschaften.
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Nachher kommt er wieder angekrochen! „Einmalige Verwendung“ heuchelt er! „Verwendung als kulturelle Klammer“ pharisäert er - und setzt seine perfiden Lügen weiter fort!
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Langsam kann man auch von der ÖVP verlangen, HC Strache dort hinzustellen, wo ihn die SPÖ schon lange hin gestellt hat: ins politische Abseits!
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Mit vernünftigen politischen Kräften hat dieser Hassprediger (©Faymann) NICHTS mehr zu tun. Er ist zwar demokratisch legitimiert, aber (international) politisch, moralisch und vor allem menschlich untragbar!
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Ich erwarte mir von der ÖVP-neu eine KLARE ABGRENZUNG von diesem Gehirn-Terroristen!
wenn ich HC mit herbertw vergleiche. Ersterer ist immer noch zehnmal gescheiter als zweiterer.
Wenn Sie den Strache für so gescheit halten, unterstützt das meine Theorie, dass seine Anhänger dumm sind!
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