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Sprung aus 36 Kilometer Höhe: Gerichtsstreit beigelegt

Lichtblick für den von Felix Baumgartner angestrebten Sprung aus der Stratosphäre: Nachdem das Projekt von Red Bull wegen einer Millionenklage in den USA auf Eis gelegt worden war, gab das Unternehmen nun bekannt, dass es zwischen den Parteien zu einer außergerichtlichen Einigung gekommen ist.

Felix Baumgartner

Felix Baumgartner Bild: apa

 "Die von Daniel Hogan und der PerDan, LLC beim Superior Court des Staates Kalifornien eingebrachte Klage mit der Bezeichnung 'Per Dan, LLC, et al. vs. Red Bull GmbH, et al., Case No. BC 436456' wurde zwischen den Parteien einvernehmlich außergerichtlich beigelegt, und das Verfahren wurde eingestellt", so Red Bull in einer Aussendung.

Baumgartner bereitet sich seit Jahren auf den Sprung vor und hat trotz des drohenden Abbruchs weitertrainiert. Ein Amerikaner hatte Rechte an dem Projekt beansprucht und im Jänner 2010 bei einem kalifornischen Gericht eine Multi-Millionen-Dollar-Klage eingebracht. Red Bull entschloss sich daraufhin, das Stratos-Projekt zunächst abzubrechen.

Der Salzburger Extremsportler hatte geplant, mit einem Ballon 36 Kilometer in die Stratosphäre aufzusteigen und im freien Fall Richtung Erde zu springen. Zum ersten Mal hätte er so Überschallgeschwindigkeit erreicht und gleichzeitig wertvolle wissenschaftliche Daten geliefert.

Mehrere Testreihen hatte Baumgartner in den USA bereits absolviert, um sich an sein Equipment zu gewöhnen. Unter anderem unternahm er Bungee-Sprünge in Druckanzug und mit Helm auf einem verlassenen Jahrmarkt-Gelände aus einem in gut 60 Metern Höhe an einem Kran befestigten Korb.

Der Sprung ist gefährlich: Der Salzburger soll eine Spitzengeschwindigkeit von etwa 1.110 km/h erreichen. Ermöglicht wird die Beschleunigung durch den extrem niedrigen Luftdruck in der Stratosphäre. Allerdings: Ab etwa 18 Kilometer über dem Boden bringt der abfallende Druck durch Dampfblasen das menschliche Blut im Körper sozusagen zum Kochen. Außerdem herrschen Temperaturen von bis zu minus 56,6 Grad und ein niedriger Sauerstoffgehalt - Bedingungen, unter denen ein Mensch nicht überleben kann.

von atmos99 (411) · 02.07.2011 18:14 Uhr
Naja, wenn man nix ...

gscheites arbeiten will bzw. gelernt hat, bleibt einem eben nur noch über, irgendeinen mediengeilen Blödsinn zu machen um durch Sponsoring seinen Unterhalt zu verdienen zwinkern

Möglich macht so etwas letztendlich das gemeine Fußvolk: "Mah der traut si wos - mei so ein Held!" grinsen grinsen

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von Caracalla (188) · 03.07.2011 10:44 Uhr
auch Verrücktes muß es geben!

Auf diesen geistreichen Kommentar muß man einfach antworten!
Gottseidank gibt es auch verrückte Dinge wie sportliche Höchstleistungen und nichtalltägliche Aktionen!Wer es zahlt soll kein Thema sein(noch dazu,wenn private Sponsoren ein gutes Umfeld schaffen!)Diese Dinge machen den Alltag und das Leben bunt...!
Würde zu gerne wissen,wie spießig sich "atmos99"seinen (vermutlich kargen-weil neidgeprägten)Unterhalt verdient!

(2)
von Muehl4tler (894) · 03.07.2011 11:28 Uhr
@Caracalla

volle Zustimmung.
Und um Häuser mehr wie jeder hier im Forum wird er wohl auch noch verdienen, der Felix Baumgartner grinsen

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Artikel nachrichten.at/apa 02. Juli 2011 - 09:54 Uhr
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