Die Deutschen lehnen mehrheitlich ein Bauverbot von Minaretten ab. In einer repräsentativen Umfrage des Instituts Emnid im Auftrag der Zeitung "Bild am Sonntag" sprachen sich 48 Prozent gegen ein solches Bauverbot aus. 38 Prozent sind dafür. Allerdings hatten Umfragen in der Schweiz vor dem Volksentscheid zum Minarett-Baustopp ähnliche Ergebnisse gebracht und dennoch fand sich eine Mehrheit.
In Westdeutschland ist laut der Umfrage die Toleranz für Minarette größer als im Osten: In den alten Bundesländern sind 51 Prozent gegen ein Verbot und 37 Prozent dafür. Im Osten stimmten dagegen 44 Prozent der Befragten für ein Minarett-Verbot und 37 Prozent dagegen. Emnid befragte Mittwoch und Donnerstag 1.000 Menschen.
In Frankreich, wo europaweit die meisten Muslime leben, ist die Bevölkerung in der Frage eines Minarett-Verbots gespalten. In einer Umfrage für die konservative Pariser Zeitung "Le Figaro" gaben 46 Prozent der Franzosen an, sie würden ein Verbot befürworten. 40 Prozent wollen den Minarett-Bau dagegen nicht untersagen. 14 Prozent machten keine Angaben. Frankreich hat mit rund fünf Millionen Menschen die größte muslimische Gemeinde in Europa, die meisten von ihnen sind bereits französische Staatsbürger und somit Teil der Befragung gewesen.
In der Schweiz stimmten am vergangenen Sonntag in einer Volksabstimmung fast 58 Prozent für ein Verbot des Baus neuer Minarette. Der deutsche Außenminister Westerwelle verteidigte die Schweiz gegen die heftige Kritik nach der Volksabstimmung. Die Schweiz sei eine der ältesten Demokratien und auf Ausgleich und Toleranz gebaut, sagte Westerwelle der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Er selbst hätte sich ein anderes Ergebnis gewünscht. Die Behauptung, die Schweiz sei nun ein undemokratisches und intolerantes Land geworden, sei jedoch "völlig unangemessen", sagte der FDP-Politiker.
Einen Wettbewerb der Himmelstürme?
Wer baut bis in die Wolken, wer hat den höchsten Wolkenkratzer?
Der "Turmbau zu Babel" als Ziel?
Statt äusserlich sichtbare Symbole zu bekämpfen wäre sinnvoller, den interreligiösen Dialog und das Verständnis für andere Religionen zu fördern!
Was nützen die äusseren Zeichen, wenn die Friedhöfe noch nicht ausreichend vorhanden sind und auch die Bereitschaft hier in "Fremder Erde" begraben zu werden, noch nicht vorhanden ist!
Dabei ist es so leicht, einen muslimischen Friedhof Richtung Osten zu öffnen!
Ein Flug nach Istanbul kostet zwischen Euro 150.- bis 299.- hin und zurück, im Sarg kostet nur die Hinreise Euro 5000.-, für jede Staatsgrenzen-Überschreitung mit dem Leichenwagen zusätzlich Euro 2000.-!
Daher musste "Unser Cem Sönmez (18 J)", da der Unfall in Bad Griesbach(D)war, von München aus in die Heimat fliegen!
So etwas schmerzt zutiefst! Die Freundschaft zu Muslimen ist schon lange unerschütterlich bei mir verankert!
frau "haiden am donnerstag" hat sehr gut beschrieben, welche türme heutzutage immer höher sind und damit machtansprüche stellen!!
Dialog an der basis wird nur von denen geführt, welche dazu offen und bereit sind!!
da aber funktioniert er bereits in ansätzen!!
Frau "haiden am donnerstag" hat sehr gut beschrieben",und ich gerne gelesen, aber bitte wo?
Ganz richtig auch Ihre hoffnungsvolle Bemerkung, dass es in Ansätzen schon funktioniert, jedoch noch in "Einfachheit" transportiert werden muss, wobei Menschen errecht werden sollen, die keine Kommentare oder Zeitungen lesen!
Schöne Adventzeit!
mfg.Gunter
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