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Schweden macht Neonazis den Prozess

STOCKHOLM. In Stockholm hat am Freitag der Prozess gegen sieben von insgesamt 30 Angeklagten nach dem gewalttätigen Neonazi-Angriff auf eine Antirassismus-Demo im vergangenen Dezember begonnen.

Rechtsradikalismus

(Symbolbild) Bild: Wodicka

Ein 29-Jähriger Angehöriger der rechtsextremen Svenska motstandsrörelsen (SMR - "Schwedische Widerstandsbewegung") gilt als Anführer der Gruppe.

Ihm werden auch andere Straftaten zur Last gelegt, die teilweise ebenfalls abverhandelt werden sollen. Ein Teil der Angeklagten sind minderjährige Jugendliche. Unter den Zuhörern der von rund 20 Medienvertretern an Ort und Stelle verfolgten Eröffnungsverhandlung am Bezirksgericht Södertörn befanden sich laut der schwedischen Nachrichtenagentur TT etliche rechtsextreme Sympathisanten. Der Prozess findet mit erhöhter Polizeipräsenz statt.

Am 15. Dezember vergangenen Jahres hatte eine Gruppe mutmaßlicher Rechtsextremer einen Bürgerprotest gegen rassistische Schmierereien und rechtsextreme Aktivitäten in der Stockholmer Vorortgemeinde Kärrtorp mit Flaschen, brennenden Fackeln und Knallern beworfen. Dabei gab es mehrere Verletzte. Zwei Menschen erlitten damals Stichwunden durch Messer und mussten ins Spital eingeliefert werden.

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Artikel nachrichten.at/apa 28. Februar 2014 - 12:19 Uhr
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