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Schönborn: Gott kennt "keinen hoffnungslosen Fall"

WIEN. Kardinal Christoph Schönborn hat in seiner Silvesteransprache zu Solidarität mit heimatsuchenden Fremden aufgerufen.

Kardinal Christoph Schönborn hat mit einer Gruppe Sternsinger im Erzbischöflichen Palais in Wien ein Selfie gemacht. Bild: APA

Generalthema seines Auftrittes im ORF-Fernsehen war die Hoffnung als "Lebenselixier". Kinder wiederum seien eine Hoffnung "für unser Land", womit der Kardinal das Bekenntnis der katholischen Kirche gegen Abtreibung und auch gegen Sterbehilfe bekräftigte.

Hoffnung sei ein "Lebenselixier", ihr tiefster Grund sei der christliche Glaube, denn Gott kenne "keinen hoffnungslosen Fall", sagte Schönborn. Zugleich gebe es aber keine Hoffnung ohne Wahrheit. Und dazu gehörten auch Grenzen des Wachstums, womit der Kardinal auf die Wirtschaftskrise ebenso anspielte wie Umweltprobleme. Diese Grenzen gelte es anzuerkennen.

Grenzenlos hingegen sollten nach den Wünschen Schönborns "die Güte, die Nächstenliebe, die Aufmerksamkeit füreinander, die Solidarität" sein. Besonders jene Menschen, die in Österreich eine neue Heimat suchten, bedürften dabei großer Aufmerksamkeit.

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Artikel nachrichten.at/apa 31. Dezember 2014 - 20:27 Uhr
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