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ORF-Facebook-Verbot vorerst außer Kraft

WIEN. Ab sofort darf der ORF seine Facebook-Angebote wieder betreiben, da der Verfassungsgerichtshof (VfGH) der Beschwerde wieder aufschiebende Wirkung zuerkannt hat.

Forderungen der ORF-Journalisten

Die ORF-Redakteure wollen eine Änderung des ORF-Gesetzes. Bild: APA

Laut Höchstgericht würden für den ORF ansonsten "ein unverhältnismäßiger Nachteil" bestehen. Der ORF hatte nach dem negativen Ausgang seiner Beschwerde vor dem Verwaltungsgerichtshof (VwGH) einen neuen Antrag auf aufschiebende Wirkung beim VfGH gestellt.

Anlass für die Beschwerde ist ein Bescheid von Bundeskommunikationssenat (BKS) und Medienbehörde vom Frühling des Jahres, wonach die Facebook-Aktivitäten des ORF nicht dem ORF-Gesetz entsprächen. Insgesamt 39 entsprechende Auftritte im sozialen Netzwerk wurden beanstandet.

Der ORF zog gegen diesen Bescheid sowohl vor den VfGH als auch vor den VwGH, jeweils verbunden mit einem Antrag auf aufschiebende Wirkung. Letzterer gewährte diese auch, weswegen der ORF bis zur Enderledigung der Causa beim Verwaltungsgerichtshof auf Facebook aktiv bleiben durfte. Der VfGH lehnte daraufhin den Antrag auf aufschiebende Wirkung ab, um eine Verdoppelung zu vermeiden.

Am Mittwoch hatte dann der Verwaltungsgerichtshof (VwGH) die Beschwerde des ORF abgewiesen, die "Aufschiebende" verlor damit ihre Wirkung. Dem ORF war demnach jegliche Aktivität auf Facebook verboten. Nach wie vor anhängig ist aber die Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof. Dort stellte der ORF umgehend einen neuen Antrag, dem "heute in der Früh stattgegeben" wurde, so VfGH-Sprecher Christian Neuwirth.

Das Höchstgericht wies indes "ausdrücklich darauf hin, dass es sich dabei um eine vorläufige Entscheidung" handle. Rückschlüsse auf den Inhalt der endgültigen Entscheidung lasse diese keinesfalls zu. "Es kann auch sein, dass der Verfassungsgerichtshof die ORF-Beschwerde gegen das Facebook-Verbot schließlich als unbegründet abweist", hielt Neuwirth fest. Mit einem Ergebnis sei "bis zum ersten Quartal 2013" zu rechnen.

von Fensterputzer (1480) · 16.11.2012 16:22 Uhr
ein unverhältnismäßiger Nachteil...

ensteht nicht nur dem ORF.

Auch mir entsteht durch die Zwangserneuerung der ORF-Karte ein Nachteil. Meine Karte ist erst 13 Monate "im Dienst", und muss nun, lt. einer Nachricht vom ORF aus Altersgründen bzw. begrenzter technischer Lebensdauer, kostenpflichtig erneuert werden.

Echt geil, dieser Abzockerstadl namens ORF. traurig traurig

(0)
von reibungslos (3576) · 16.11.2012 20:17 Uhr
Da hab ich noch Glück

Meine Karte ist schon etliche Jahre problemlos im Einsatz und erregt erst jetzt die Sorge des ORF. Die Karte meiner Eltern ist noch länger im Einsatz und hat beim ORF noch keine Alarmglocke schrillen lassen. Hängt die Lebensdauer der Karten eventuell mit dem Alter der Nutzer zusammen?

(0)
von win7mausile (56) · 16.11.2012 15:34 Uhr
Zuwenig interne Untersuchungen,

nicht interessiert daran, aber Kunden schröpfen bis zum Geht nicht mehr!

(3)
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Artikel nachrichten.at/apa 16. November 2012 - 14:53 Uhr
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