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Menschen mit Behinderung vom Arbeitsmarkt verdrängt

WIEN. 59 Prozent der Schüler, die nach einem Sonderschul-Lehrplan unterrichtet worden sind, landen direkt in einer Werkstätte für behinderte Menschen statt am Arbeitsmarkt integriert zu werden. Österreich verstößt damit gegen eine UN-Konvention.

8 Kommentare nachrichten.at/apa 11. Mai 2011 - 10:54 Uhr
Kommentare zu diesem Artikel
von unbekannt (1588) · 12.05.2011 12:32 Uhr
Geheuchle

Der Großteil der Kinder, die einen Sonderschulplan haben sind integrativ betreut, das heißt, dass die Integration grandios gescheitert ist. Man hat dort in den letzten Jahren über 30% der Betreuungsstunden abgezogen (um Abfangjäger kaufen zu können?)
Ein Großteil der Unternehmungen kauft sich mit lächerlichen Monatsbeträgen von der Einstellungspflicht frei, besonders die öffentlichen Einrichtungen, um dann zu jammern, dass diese Kinder keine Beschäftigungschance haben. Nirgends wurde das System so erbramungslos kaputtgespart wie bei der (schulischen) Betreuung behinderter Kinder, die jetzt natürlich auch noch schlecht qualifiziert sind.
Nur darüber redet keiner, da lassen uns die Damen und Herren Politiker gerne mit unseren Kindern allein...

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von realfrau (805) · 12.05.2011 09:55 Uhr
Arbeit für Behinderte

In Österreich hat man nur mehr eine Chance, wenn man jung, dynamisch, angepasst und schnell bei der Arbeit ist. Ach ja, und mindestens ein Hochschulstudium hat.

Manschen mit Behinderung passen nicht in diese Schema. Sie brauchen eben für eine Arbeit manchmal etwas länger, oder man muss es ihnen halt noch einmal erklären, wenn sie es beim ersten Mal nicht verstehen.

Aber das einem Unternehmer beizubringen ist eigentlich unmöglich. Geduld ist etwas, was in unserer Gesellschaft ein Fremdwort geworden ist.

Ich spreche aus Erfahrung, da ich auch eine geistig behinderte Schwester habe, die nach 23 Jahren Arbeit in einer Küche in einem Seniorenheim auf einmal zu langsam bei der Arbeit war. Sie wurde dann solange gemobbt, bis sie einfach nicht mehr konnte.

Heute ist sie in einer Behinderteneinrichtung. Dort geht es ihr sehr gut und sie hat auch wieder Vertrauen zu anderen Menschen gefasst. Aber eine Chance, in den normal Arbeitsprozess zurück zukehren, hat sie nicht mehr. Leider.

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von mausfanger (23027) · 11.05.2011 20:25 Uhr
in diesem punkt ist österreich einfach ...

SCHEISSE ohne ende ...
es stinkt da an allen ecken und enden ...
die wirtschaft ist moralisch (nicht alle, aber die mehrheit) verfault!

so geht österreich ...
die schwachen werden noch schwächer gemacht/gehalten!

SCHANDE ... nicht an den leistungen für die stärksten, sondern an den leistungen für die allerschwächsten ist der staat, die wirtschaft, sind die verantwortlichen zu messen!

jeden tag werden herden von kaum nachvollziehbaren hilfe-sauen und diverse uralt-nazi-geschichten durch`s mediale dorf gejagt ...
aber da???
FUNKSTILLE ... schamt`s eich!

pssssssssssssssssst! den ...
damit kann sich keiner "glamorös oder effekthaschend" wirklich profilieren ...
menschlich natürlich schon ... aber wer braucht denn das?

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von rotbraun (1842) · 11.05.2011 15:16 Uhr
Warum

...werden in viele andere Laender , speziell USA und Kanada Behinderte in vielen Betrieben OHNE PROBLEME eingestellt? - Und machen ihren Job auch sehr gut!
Da hat Oesterreich noch viel Aufholbedarf.

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von stoeffoe (10748) · 11.05.2011 18:38 Uhr
Ja, wir sollten uns das US-Sozialsystem ...
von Bergonzi (2988) · 11.05.2011 13:47 Uhr
Behinderteneinstellungsgesetz

die beste Lösung, Menschen mit Behinderung oder Defiziten nicht einzustellen ist das Behinderteneinstellungsgesetz.. dies ist allgemein bekannt -- eine starke Lobby ist allerdings tätig die "Behinderten" unter ihre Fuchtel zu bekommen!!! und zu verhindern das "Behinderte" ja nicht außerhalb ihres Einflußbereiches tätig werden ... eine bekannte Schandtat der Sozialmafia!!! nicht Österreich ist bös, sondern die mächtige Sozialmafia!!!

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von tourrabe (304) · 11.05.2011 11:24 Uhr
Kuendigungsschutz ...

... ist an sich eine gute Sache, aber bei Behinderten total kontraproduktiv. Ein Behinderter muss in einem Privatbetrieb schon einmal silberne Loeffel stehlen oder die Chefin verpruegeln, um ueberhaupt gekuendigt werden zu koennen. Das Ueble ist auch, dass ein Behinderter regelrecht entmuendigt wird. Er darf z. B. nicht einmal auf seine Vorrechte als Slocher verzichten. Da ueberlegt es sich jeder Betriesinhaber dreimal, bevor er einen Behinderten einstellt. Solange die Gewerkschaften und sonstige Orgqanisationen derartige Huerden aufbauen, wird es bei den Beschaeftigungsproblemen, wie wir sie derzeit kennen, nichts aendern.

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von stoeffoe (10748) · 11.05.2011 18:39 Uhr
Was ist denn ein ...

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