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Mario Matt und seine Liebe für den Jänner

ADELBODEN. Das Jänner-Hoch von Mario Matt im alpinen Ski-Weltcup kommt fast so sicher wie das Amen im Gebet. Auch der Jänner 2013 ist keine Ausnahme. Nach einem verkorksten Saisonbeginn startete der Tiroler nun im Slalom wieder richtig durch: Auf Rang drei in Zagreb folgte am Sonntag Platz zwei in Adelboden. Das Ticket für die WM in Schladming scheint gesichert. .

Mario Matt

Mario Matt am Stockerl in Adelboden. Bild: gepa

"Es ist schon ein bisschen verwunderlich", meinte auch Matt angesichts der Tatsache, dass der Knoten immer wieder zum selben Zeitpunkt platzt. Einmal mehr hat der 33-Jährige die perfekte Abstimmung des Materials beim heimatlichen Training rund um Weihnachten gefunden. Hinzu kommt, dass ihm die Schneebedingungen ab Jänner stets in die Karten spielen.

Matt betonte, dass er auch schon beim Sommertraining ("Da war ich genauso schnell wie der Marcel") sowie in der ersten Saisonphase gut in Schuss gewesen war. "Aber da hatte ich in den Rennen kein Glück. Es scheint so, dass ich mir alles immer hart erarbeiten muss", sagte Matt.

Der Besitzer einer riesigen Pferdezucht und Inhaber der St. Antoner Apres-Ski-Bar "Krazy Kanguruh" wirkt auch in Zeiten magerer Ergebnisse, als könne ihn nichts aus der Ruhe bringen. "Dieser Eindruck täuscht", meinte Matt. "Solche Phasen sind sehr frustrierend. Nicht erst einmal war ich im Dezember kurz davor, alles hinzuschmeißen", gestand Matt.

Nun stimmt das Timing Richtung WM scheinbar einmal mehr perfekt. Gemäß Sechs-Jahre-Rhythmus wäre 2013 die dritte WM-Goldene im Slalom fällig. Die Vorfreude auf den WM-Showdown am 17. Februar steigt bei Matt. "Das wird mit Sicherheit ein Wahnsinnsrennen werden."

Dass Matt bei der WM nicht nur im Slalom, sondern auch in der Super-Kombination an den Start geht, scheint derzeit unrealistisch zu sein. "Das ist für mich noch keine Überlegung. Es ist doch schon vier oder fünf Jahre her, dass ich auf den Abfahrtsskiern gestanden bin. Und so, dass man sich da nur die Medaille abholen muss, ist es sicher nicht. Da gibt es genügend starke Leute", sagte der Kombi-Vizeweltmeister 2001. Damals wurden in der Kombi noch zwei Slalom-Durchgänge gefahren, was die Chancen von Technikern wie Matt natürlich deutlich erhöht hatte.

Das Thema Riesentorlauf ist für Matt endgültig ad acta gelegt worden. "Beim Riesentorlauf-Schwung habe ich Schmerzen in der Schulter. So viele Jahre werde ich nicht mehr fahren, da will ich mich voll auf den Slalom konzentrieren."

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Artikel nachrichten.at/apa 14. Januar 2013 - 10:13 Uhr
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