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Fußball-Wettskandal: Fünf Jahre Haft für Kuljic

GRAZ. Im Prozess rund um den bisher größten österreichischen Wettskandal ist am Freitag in Graz der frühere Fußball-Teamspieler Sanel Kuljic zu fünf Jahren unbedingter Haft verurteilt worden.

Sanel Kuljic

Sanel Kuljic war u.a. für Ried, Austria Wien, Kapfenberg und für Schweizer Vereine auf Torjagd. Für Österreichs Nationalteam traf er drei Mal. Bild: GEPA

Ex-Bundesligaspieler Dominique Taboga wurde zu zu drei Jahren Haft, zwei davon bedingt, verurteilt. Insgesamt acht von zehn Angeklagten wurden für schuldig befunden und zu Haftstrafen verurteilt.

Die höchste Strafe bekam Sanel Kulic mit fünf Jahren Haft. Die übrigen sieben Verurteilten müssen teilweise bedingte Freiheitsstrafen in der Höhe von einem Jahr bis zu vier Jahren verbüßen. Der Profi-Spieler Thomas Zündel und einer seiner früheren Spielerkollegen wurden freigesprochen.

Dominique Taboga hat das Urteil angenommen. Sanel Kuljic, den die Richterin als "zentrale Figur" bezeichnet hat, erbat sich hingegen Bedenkzeit. Keines der Urteile ist rechtskräftig.

Von den zehn Angeklagten wurden zwei freigesprochen, darunter der Spieler Thomas Zündel. Die beiden nahmen das Urteil klarerweise an, ebenso Taboga und zwei weitere Beschuldigte. Taboga hat die Möglichkeit, für das eine unbedingt verhängte Jahr um eine Fußfessel anzusuchen. Die restlichen fünf Angeklagten erbaten sich drei Tage Bedenkzeit. Kuljic, gegen den auch ein Fußfesselverbot ergangen ist, kann nun entscheiden, ob er Nichtigkeitsbeschwerde und Berufung einlegen will. Die Staatsanwältin gab gar keine Erklärung ab, daher ist das gesamte Urteil nicht rechtskräftig.

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Artikel nachrichten.at/apa 03. Oktober 2014 - 12:54 Uhr
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