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Feuerwehrtaucher befreien Autofahrer bei Gewitter

WIEN. Gewitter mit Starkregen und Hagel: Die Feuerwehr musste zu zahlreichen Einsätzen ausrücken. Besonders betroffen war Döbling, Feuerwehrtaucher mussten dort Autofahrer mit Schlauchbooten bergen.

Rund einen Meter hoch stand am Samstagnachmittag das Wasser in einer Unterführung in der Gunoldstraße. Vier Pkw und ein Klein-Lkw wurden vom Wasser eingeschlossen, sagte Feuerwehrsprecher Schimpf. Die drei Insassen des Klein-Lkw wurden von Feuerwehrtauchern mittels Schlauchboot geborgen. Ein älteres Ehepaar traute sich nicht allein, das Auto zu verlassen, das Paar wurde von den Einsatzkräften aus dem Pkw getragen. Die Insassen der anderen drei eingeschlossenen Autos konnten sich selbstständig retten, sagte Schimpf.

Laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik zog die kräftige Gewitterzelle zwischen 15.40 und 16.30 Uhr über die Westhälfte Wiens. Auf der Hohen Warte wurden ungefähr 60 Liter Regen pro Quadratmeter und Hagelkörner mit einem Durchmesser bis zu drei Zentimeter gemessen.

Durch das heftige Unwetter verzeichnete die Feuerwehr 300 zusätzliche Einsätze in Wien, sagte Schimpf. Erhöhte Einsatzbereitschaft wurde ausgerufen, geplante Übungen gestrichen. Probleme und Verzögerungen wegen überschwemmter Straßen gab es teilweise auch bei Bussen und Straßenbahnen der Wiener Linien.

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Artikel nachrichten.at/apa 24. Mai 2014 - 20:30 Uhr
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