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Federer und Murray im Viertelfinale

MELBOURNE. Der Schweizer Roger Federer (2) und der Brite Andy Murray (3) sind am Montag mit Dreisatzsiegen ins Viertelfinale der Tennis-Australian-Open eingezogen . Bei den Damen trifft das auf die Weißrussin Victoria Asarenka (1) und die US-Amerikanerin Serena Williams (3) zu, beide gaben bei den Zweisatzsiegen in ihren Achtelfinalspielen jeweils nur zwei Games ab.

Roger Federer

Roger Federer. Bild: EPA

Federer entschärfte in der "Night Session" den nächsten gefährlichen Youngster, nach dem Australier Bernard Tomic war es Milos Raonic (13). Der Kanadier nahm mit einem 4:6,6:7(4),2:6 vom Turnier Abschied. Federer verstand es exzellent, die Aufschlagstärke des 22-Jährigen zu entschärfen und beeindruckte mit seinen eigenen Service-Games mehr als Raonic mit seinen. Für Federer ist es sein 39. Grand-Slam-Viertelfinale, das 35. in Folge.

Vor einer nicht alltäglichen Aufgabe stand Murray, dessen Gegner Gilles Simon (14) vom am Samstag gegen seinen französischen Landsmann Gael Monfils gewonnenen Fünfsatz-Achtelfinale angeschlagen war. "Es war für beide Spieler eine harte Situation", sagte Murray. "Denn in einem Grand-Slam-Achtelfinale erwartet man eigentlich mehr Gegenwehr." Immerhin gelangen Simon bei seiner 3:6,1:6,3:6-Niederlage zwei Breaks.

Murray wie Federer spielen nun am Mittwoch gegen weitere Franzosen. Murrays Gegner ist Juan-Martin-del-Potro-Bezwinger und Grand-Slam-Viertelfinal-Debütant Jeremy Chardy, diesmal 5:7,6:3,6:2,6:2-Sieger gegen den Italiener Andreas Seppi (21). Federer bekommt es mit Jo-Wilfried Tsonga zu tun. Der als Nummer sieben gesetzte Wien-2011-Sieger setzte sich in einem weiteren Franzosen-Duell gegen Richard Gasquet (9) 6:4,3:6,6:3,6:2 durch.

Asarenka wie Williams beeindruckten mit Blitzsiegen. Die topgesetzte Asarenka machte mit Jelena Wesnina mit 6:1,6:1 kurzen Prozess, Williams mit einem 6:2,6:0 gegen die Russin Maria Kirilenko (14). "Das war ein gutes Aufwärmen für das Viertelfinale gegen Sloane", meinte Williams. Ihre Landsfrau Sloane Stephens (29) gilt als großes Talent, die 19-Jährige behielt gegen die Serbin Bojana Jovanovski 6:1,3:6,7:5 die Oberhand. Asarenka trifft nun auf Swetlana Kusnezowa, die Russin warf die Dänin Caroline Wozniacki (10) mit 6:2,2:6,7:5 aus dem Bewerb.

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Artikel nachrichten.at/apa 21. Januar 2013 - 14:16 Uhr
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