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15 Tote bei Tornados in den USA

WASHINGTON. Bei verheerenden Tornados im Mittleren Westen der USA sind nach einem Zeitungsbericht mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Ein Wirbelsturm schlug eine breite Schneise der Zerstörung durch die Stadt Lone Grove im Bundesstaat Oklahoma. Häuser wurden komplett zerstört und Autos durch die Luft gewirbelt.

Nach Angaben des US-Wetterdienstes wurden durch den Tornado in Lone Grove zwei Menschen getötet und schwere Schäden angerichtet. Insgesamt seien mindestens vier Tornados über Oklahoma und Texas hinweggezogen. Weitere Wirbelstürme seien möglich. Das Fernsehen zeigte Bilder von abgetragenen Dächern und zerstörten Häusern.

In der Nähe von Oklahoma City mussten Gäste und Angestellte eines mexikanischen Restaurant in den Kühlraum flüchten, weil das ganze Gebäude unter der Wucht des Sturmes bebte. In der Stadt Edmond zerlegte ein Tornado eine komplette Autowerkstatt, kurz nachdem der Besitzer die Arbeit beendet hatte. „Es ist total unwirklich“, sagte Automechaniker Michael Jerry der Zeitung „The Oklahoman“ am Mittwoch. „Die Stahlbalken sind zusammengefaltet.“

Ein Polizist sagte dem „Oklahoman“, dem Sturm seien in Lone Grove ganze Familien zum Opfer gefallen, die in einem Wohnwagenpark lebten. „Mir graut davor, was bei Tagesanbruch zum Vorschein kommt.“ In Oklahoma waren aufgrund des Tornados mehr als 29.000 Menschen von der Stromversorgung abgeschnitten.

Das betroffene Gebiet liegt mitten in der berühmten „Tornado Alley“ des Mittleren Westens, der am stärksten von Tornados betroffenen Region der USA. Hier trifft kalte, trockene Luft aus Kanada mit warmen, feuchten Luftmassen vom Golf von Mexiko zusammen. Durch die starken Temperatur- und Druckunterschiede können heftige Gewitter und Wirbelstürme mit Drehgeschwindigkeiten von bis zu 480 Stundenkilometern entstehen.
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Artikel apa/nachrichten.at 11. Februar 2009 - 12:55 Uhr
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