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E-Bike

Prozent mehr E-Bikes wurden entlang des Donauradweges in den vergangenen fünf Jahren gebucht.    Bild: (KTM Fahrrad)

E-Bike: Der Trend und die Gefahren

MATTIGHOFEN. Jedes fünfte Fahrrad hat bereits einen Elektro-Antrieb – Hersteller KTM in Mattighofen kommt kaum nach – Doch der Trend birgt auch Gefahren.

Von Monika Raschhofer und Roman Kloibhofer, 31. August 2017 - 18:00 Uhr

Thema der Woche: Monatelange Wartezeiten auf ein E-Bike: Auch der Innviertler Fahrradhersteller KTM wurde durch den E-Bike-Boom überrascht. Welche Risiken der Trend zum elektrisch unterstützten Radfahren nach sich zieht, darüber berichten Mediziner, Polizei und die Verkehrsclubs. 

 

Auch bei Sportlern und Kindern beliebt

Franz Leingartner
Geschäftsführer von KTM-Fahrrad in Mattighofen.

Bei Elektrofahrrädern gibt es einen Boom. Die Zielgruppe hat sich verändert, das Angebot wird vielfältiger. Franz Leingartner, Geschäftsführer von KTM-Fahrrad in Mattighofen, weist auch auf die Gefahren durch das höhere Tempo hin und rät zu Sicherheitskleidung und Training.

 

  1. Bis zu einem Jahr Wartezeit auf ein KTM-E-Fahrrad – ist die Nachfrage derzeit deutlich höher als die Produktionskapazität?

    Die extrem hohe Nachfrage nach E-Bikes von KTM und "Made in Austria" ist noch stark steigend. Dieser Umstand hat uns aber nicht überrascht. Wir haben im Vorfeld die Produktionskapazitäten ausreichend erweitert, aber die langen, unvorhergesehenen Lieferzeiten der Rahmen – bis acht statt sechs Monate – hat uns doch vor ein Problem gestellt. Verspätet haben wir die neuen innovativen Rahmen mit der teilintegrierten Batteriebefestigung erhalten, verspätet konnten wir erst die Produktion hochfahren, dadurch sind wir schließlich an die Grenzen der Produktionskapazität gestoßen.
  2. Wie viele Fahrräder produzieren Sie jährlich und wie hoch ist der Anteil an E-Bikes?

    Knapp 220.000 Fahrräder, davon 63.000 E-Bikes. Bereits mehr als die Hälfte der 200 Millionen Euro Umsatz erwirtschaften wir mit E-Bikes.
  3. Ist Österreich ein Boomland, was Elektrofahrräder anbelangt?


    Durchaus. Österreich hat europaweit hinter den Niederlanden und Belgien prozentuell etwa 20 Prozent E-Bike-Anteil, Deutschland liegt momentan bei 15 Prozent. 200 Jahre nach Erfindung des Fahrrades boomt der Fahrradmarkt, immer öfter mit Elektro-Unterstützung und dafür geben die Österreicher gerne einiges Geld aus. Eine Studie des Verbands der Sportartikelerzeuger und Sportausrüster besagt, dass österreichweit im Vorjahr etwa 86.000 Elektrofahrräder verkauft wurden – das ist jedes fünfte verkaufte Rad.
  4. Wohin liefern Sie noch?


    KTM-Fahrrad liefert seit einigen Jahren in alle Kontinente und in über 50 Länder. Die Absatz- und Umsatzschwerpunkte liegen aber im paneuropäischen Bereich. Bei den E-Bikes werden die Mengen noch rund um Österreich ausgeliefert – Deutschland, Italien, Frankreich, Schweiz, Benelux...
  5. Welche Neuerungen und Trends sind derzeit aktuell?


    KTM-Fahrrad hat einen sehr hohen Innovationsdruck – wir wollen immer vorne dabei sein mit neuen, innovativen Rahmen und Ausstattungen, neuem Design und praxisgerechten E-Bike-Ausstattungen. Aktuell stellen wir bei der Messe in Friedrichshafen die neuen E-Bikes vor, ein großer Teil ist geprägt von vollintegrierten Rahmenkonzepten, das heißt, dass die Batterie gänzlich im Rahmen eingebaut ist. Das bedeutet auch, dass der Motor schön integriert ist, manchmal erst auf den zweiten Blick erkennbar. Dieses Thema wird auch die nächsten Jahre anhalten, sowie die Motor- und Akku-Leistung.
  6. Ist die Akku-Leistung auch Thema – wie bei E-Autos?


    Der Trend geht zu Batterien mit hohen Reichweiten, hier wünscht sich der Käufer in den meisten Fällen die maximale Batterieleistung. Reichweiten bis zu 200 Kilometern sind bei vollgeladener Batterie, vorausschauender und intelligenter Fahrweise möglich. So weit fährt man im Normalfall nicht an einem Tag. Ein sportlicher Fahrer, der in den Bergen unterwegs ist und immer mit Turbounterstützung fährt, schafft 60 bis 100 Kilometer.
  7. An welche Zielgruppe richtet sich Ihre E-Fahrrad-Werbung?


    KTM-Fahrrad bietet mittlerweile mehr als 70 E-Bike-Modelle, vom trendigen E-Mountainbike über sportliche E-Trekking und komfortable E-City bis zum E-Kinderrad an. Unsere Hauptzielgruppe ist der sportlich orientierte Tourenfahrer beziehungsweise jeder Radfahrer, der sich mit dem Thema E-Bike-Kauf beschäftigt. Und die Zielgruppen unterscheiden sich immer mehr, jeder Käufer will sein zu ihm passenden E-Bike im Geschäft finden und kaufen. Wir bei KTM freuen uns, dass dies sehr oft ein KTM-E-Bike ist.
  8. Also kein typisches Seniorenfahrzeug mehr? Sehen Sie auch Gefahren durchs höhere Tempo?

    Der Imagewandel ist abgeschlossen. Es sind jetzt viel mehr Fahrräder unterwegs und diese E-Bikes bringen höhere Durchschnittsgeschwindigkeit. Jedem E-Bike-Fahrer und -Interessenten sei empfohlen auf den verstärkten Radverkehr zu achten, passende Radbekleidung zu tragen, natürlich nur mit Helm zu fahren und die Geschwindigkeit den Fahrverhältnissen anzupassen, um rechtzeitig bremsen zu können. Denn: Man kommt mit einem Fahrrad leicht den Berg hinauf, aber man muss auch wieder hinunterfahren. Das Anfahren, Bremsen und Stehenbleiben bei höherer Geschwindigkeit sollte in einem Training geübt werden, wenn man nicht sicher ist.

 

Rieder Polizei-Vize hält E-Bike-Fahrkurse für "absolut sinnvoll"

Wolfgang Zieher
Bezirkskommandant-Stellvertreter

Das Thema E-Bike beschäftigt auch die Polizei, wie Bezirkskommandant-Stellvertreter Wolfgang Zieher auf Anfrage der OÖNachrichten bestätigt. So habe es in den vergangenen Jahren einige tödliche Verkehrsunfälle mit E-Bike-Fahrern im Bezirk Ried gegeben. "Großteils waren es ältere Semester, die in Unfälle verwickelt waren", sagt Zieher, der Leiter der Verkehrsabteilung am Rieder Bezirks-Polizeikommando. "Manche Fahrerinnen und Fahrer sind leider überfordert, sei es durch das erhöhte Tempo oder auch durch die Handhabung des E-Bikes", sagt Zieher. Dass E-Bike-Fahrkurse – etwa vom ÖAMTC – angeboten werden, halte er für "absolut sinnvoll": "Eine Fahrausbildung in dieser Form befürworte ich auf jeden Fall", sagt Wolfgang Zieher. Viel häufiger seien aber Sportler mit Mountainbikes oder Rennräder in schwere Radunfälle verwickelt, berichtet der Rieder Polizist.

Gefahren nicht unterschätzen

Es gebe derzeit zwar kein signifikantes Verletzungsaufkommen aufgrund von E-Bike-Unfällen, dennoch seien Vorsicht und Vorbeugung angebracht, sagt der Leiter der Abteilung für Unfallchirurgie am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Ried, Ulf Schmidt. "Die Innviertlerinnen und Innviertler fahren sehr gerne mit dem Rad, was ich als Mediziner nur begrüßen kann. Radfahren ist gelenksschonend, es stärkt die Muskulatur und man trainiert das Herz-Kreislauf-System. Beim Radfahren werden Gelenke, Bänder und Sehnen weniger beansprucht, als bei anderen Sportarten wie Laufen oder Fußballspielen", sagt der Mediziner.

"Es treten Verletzungen durch Unfälle und Stürze infolge von falschem Verhalten oder Selbstüberschätzung auf."
Primar Ulf Schmidt, Leiter der Abteilung Unfallchirurgie am KH Ried

Die Gefahr sei aber latent vorhanden, wie Schmidt sagt: "Wir beobachten zwar keine wesentliche Zunahme der Rad-Unfälle in den letzten Jahren, trotzdem treten bei dieser Sportart Verletzungen durch Unfälle und Stürze infolge von falschem Verhalten, Selbstüberschätzung, Unaufmerksamkeit oder einer unzureichenden Ausrüstung auf", sagt der Unfallchirurg. Radfahrerinnen und Radfahrer sollten daher – egal ob sie mit einem Citybike, Mountainbike, Crossbike, E-Bike oder Rennrad unterwegs sind – unbedingt auf ihre Sicherheit achten, rät der Rieder Unfallmediziner.

Plädoyer für Fahren mit Helm

Situationsangepasstes Fahren und einen gut und richtig sitzenden Radhelm zu tragen, sei unerlässlich, wie Schmidt sagt. "Denn eines ist klar zu beobachten: Die Zahl der Kopfverletzungen sinkt deutlich, seit Radhelme aufgesetzt werden", sagt der Rieder Unfallchirurg.

Außerdem sei es empfehlenswert, ein Erste-Hilfe-Set mit Verbandsmaterial, Wundauflagen und Desinfektionsspray bei einem Radausflug mitzuführen.

 

Die Gefahren: Höhere Geschwindigkeit, längere Bremswege
Mitarbeiter des ÖAMTC erklären die Bedienmöglichkeiten von E-Bikes.  
Bild: (ÖAMTC/Gurtner)

Höhere Geschwindigkeit, längere Bremswege

 

Auch bei elektrisch angetriebenen oder unterstützten Fahrrädern gibt es verschiedene Varianten:

Pedelecs (Pedal Electric Cycle) geben dem Fahrrad mittels Elektromotor Unterstützung; der Antrieb darf die maximale Leistung von 600 Watt nicht übersteigen und nur bis zu einer maximalen Geschwindigkeit von 25 km/h unterstützen.

E-Fahrrad oder E-Scooter werden ausschließlich mit E-Motor angetrieben, der Nutzer muss dazu nicht in die Pedale treten. Auch sie gelten als Fahrräder, wenn die gleichen Bedingungen wie beim Pedelec erfüllt sind.
E-Mopeds, S-Pedelecs sind Modelle, die die genannten Leistungsgrenzen überschreiten; sie gelten als Krafträder.
Die Einordnung sei nicht immer einfach, wie der Landesrat für Infrastruktur, Günther Steinkellner, sagt: "Die neue Entwicklung im E-Bike-Bereich stellt in gewissen Situationen noch eine Herausforderung dar." Es sei wichtig, die Bevölkerung zu informieren.

Kurse für E-Bike-Fahrer

Auch ÖAMTC und ARBÖ geben auf ihren Webseiten hilfreiche Informationen – etwa für den Kauf eines elektrobetriebenen Fahrrades. Der ÖAMTC bietet sogar Kurse im Umgang mit E-Bikes an.

"Das Gewicht, die Geschwindigkeit und der dadurch erhöhte Bremsweg werden von E-Bike-Fahrern und anderen Verkehrsteilnehmern oft unterschätzt", heißt es in einer Aussendung. Daher biete der Club spezielle E-Bike-Kurse, vor allem für ältere Menschen, an.

"Es ist wichtig, sich an das Handling, die Beschleunigung und den längeren Bremsweg zu gewöhnen. Außerdem bietet ein E-Bike zahlreiche Bedienmöglichkeiten und die Funktionsweisen sollten entsprechend geübt werden", sagt ÖAMTC-Verkehrssicherheitsexpertin Petra Riener. Auch andere Verkehrsteilnehmer – Fußgänger und Autofahrer – würden häufig von der deutlich höheren Geschwindigkeit der E-Bike-Fahrer überrascht, sagt sie.

Die nächsten E-Bike-Kurse im Innviertel finden am Samstag, 23., und Samstag, 30. September, jeweils von 9 bis 12 Uhr am ÖAMTC-Stützpunkt in Braunau statt (Anmeldung direkt am Stützpunkt).

E-Räder: Auch bei Sportlern und Kindern beliebt
E-Bikes auch im Gelände gefragt.  
Bild: KTM

Ladestationen am Donauradweg

"Am Donauradweg hat sich der Anteil der gebuchten E-Bikes bei uns in den vergangenen fünf Jahren verdoppelt", erklärt Klaus Humenberger, Geschäftsleitung Reisen bei OÖ Touristik.

15 Prozent beträgt der Anteil der E-Bikes in der aktuellen Saison 2017 bei den gebuchten Leihrädern am Donauradweg.

860 E-Bikes sowie 5800 "normale" Fahrräder bietet die Donau-Touristik in Linz an. Die Nachfrage bezüglich E-Bikes steigt auch hier stetig.

Zahlreiche fahrradfreundliche Betriebe am Donauradweg in OÖ bieten kostenlose E-Ladestationen für E-Biker an. Im Bezirk Schärding sind dies:

  • Engelhartszell: E-Bike Ladestation beim Gasthof Steininger "Zum Goldenen Schiff"
  • Waldkirchen am Wesen: Gasthaus "Zum Schiffmeister"
  • Freinberg: Gasthaus "Nibelungenstüberl"
  • Esternberg: Gasthaus "Donauterrasse"
  • Vichtenstein: E-Bike-Verleih & Ladestation Klaffenböck
  • In Schärding am Inn können E-Biker beim Tourismusverband und am Hessen-Rainer-Platz, schnell und kostenlos den Akku aufladen.

Tipp: Online E-Tankstelle finden unter https://e-tankstellen-finder.com

 

Was sagen Sie?

E-Bikes werden immer häufiger gekauft, der Gebrauch sollte aber geübt werden. Verkehrsclubs regen daher Fahr-Kurse an. Was sagen Sie zu dieser Idee? Stimmen Sie ab! 

 

 

Das sagen die Innviertler

Gerhard Kaltseis, Programmierer aus Mörschwang: "Ich halte von all diesen Überreglementierungen nichts, sie bringen meiner Meinung nach kaum etwas. Wobei die Sinnhaftigkeit eines E-Bikes überhaupt zu hinterfragen wäre. Wenn ich Sport betreiben und Radfahren will, warum brauche ich dann einen Motor. Da wäre es gesünder, spazieren zu gehen. Außerdem gibt‘s ja auch keine Einschränkungen bei Motorrädern, jeder, der will, kann ein 200-PS-Gerät fahren, auch wenn er es sicher nicht im Griff hat. Warum also sollte man dann ausgerechnet E-Biker in Kurse drängen."

Brigitte Zeillinger, Angestellte, Technische Redaktion aus Braunau: "Was ich täglich am Arbeitsweg in Braunau erlebe... Da sollte es unbedingt verpflichtende Kurse geben – zur eigenen Sicherheit der Radfahrer und natürlich auch der anderen Straßenbenutzer. Von vielen Elektroradfahrern wird die höhere Geschwindigkeit falsch eingeschätzt, die flitzen kreuz und quer und gefährden ja alle. Allein heute Vormittag haben mir drei Radfahrer den Vorrang genommen. Manche meinen, sobald sie sich aufs Rad setzen, müssen die Autofahrer Rücksicht nehmen."

Franz Bichler, Pensionist aus Gurten: "Da bin ich absolut dafür! Es passieren leider sehr viele Unfälle mit den E-Bikes. Die Leute unterschätzen oft die Geschwindigkeit und den längeren Bremsweg. Die Frage ist, ob auch ein 20- oder 30-Jähriger diesen Kurs braucht. Aber ab dem 50. Lebensjahr würde ich sagen, macht so ein Fahrkurs auf jeden Fall Sinn. Ich bin seit mehr als 40 Jahren mehrmals wöchentlich mit dem Fahrrad unterwegs, ein Elektrorad kommt für mich aber auch in den nächsten Jahren sicher nicht in Frage."

Manfred Reisinger, Pensionist aus Ried: "Ein verpflichtender Kurs für E-Bikes ist meiner Meinung nach für geübte Radfahrer nicht notwendig. Wenn allerdings ältere Menschen auf das Elektrofahrrad umsteigen, ist schon Vorsicht geboten. Ich habe selbst ein solches Fahrrad und bin damit unterwegs. Die Geschwindigkeit der E-Bikes lässt sich über die Schaltstufen regulieren und an das Gelände anpassen. Ich würde an die Verantwortlichkeit jedes Einzelnen appellieren, dass er mit seinem E-Bike den Verkehr nicht gefährdet."

Hedi Klaffenböck-Stadler, Gemeindebedienste aus St. Aegidi: "Ich bin gegen verpflichtende Kurse für E-Bikes. Die Leute, die mit Elektrofahrrädern fahren, haben meistens schon eine lange „Fahrradzeit“ hinter sich und sind auch ansonsten motorisiert auf den Straßen unterwegs. Dadurch haben sie genug Übung und Schulung. Eigenverantwortung und Hausverstand sind wichtiger als Kurse. Ich finde es gut, wenn viele Menschen umweltfreundlich unterwegs sind. Gerade auch bei uns am – sehr hügeligen – Land sind die Elektrofahrräder eine wirkliche Erleichterung und Hilfe."

Andreas Steinbacher, ÖBB-Bediensteter aus Mernbach: "Grundsätzlich finde ich nicht, dass dieser Bereich auch noch reglementiert werden sollte. Aber ich verstehe, dass es Überlegungen in diese Richtung gibt. Vor allem ältere und ganz junge Verkehrsteilnehmer würden von Kursen wahrscheinlich profitieren. Wobei ein paar Fahrstunden sicher nicht ausreichen werden. Viel wichtiger ist es meiner Meinung nach, dass die E-Bike-Fahrer viel Praxis sammeln und regelmäßig üben. Nur so entsteht ein sicherer Umgang mit dem E-Bike."

Anna Ertl, Chemielaborantin aus Uttendorf: "Nein. Ich könnte mir eventuell Kurse für ältere Menschen vorstellen, aber wo zieht man die Altersgrenze? Das ist schwer zu sagen. Ich habe auch ein E-Bike, aber ich bin bisher noch nie in eine Situation gekommen in der ich mir gedacht hätte, dass es Kurse für E-Bikes geben sollte. Manchmal überschätzen die Menschen vielleicht ihr Können. Zum Beispiel sind viel mehr E-Biker in den Bergen, wo bisher wirklich nur geübte Radfahrer gefahren sind. Ich finde eine Helmpflicht wichtiger. Ich trage immer einen Helm."

Otmar Kalchgruber, Fahrschulbesitzer aus Ried: "Auf freiwilliger Basis ja, verpflichtend wäre das nicht so gut. Ein kleiner Kurs oder ein Fahrtechniktraining – ähnlich wie für Motorradfahrer – könnten aber sicher nicht schaden. Vor allem was das Bremsen, das sichere Kurvenfahren und auch die richtige Sitztechnik anbelangt, wären Einschulungen wichtig und sinnvoll. E-Bike-Fahrer sind doch relativ schnell unterwegs, da sind viele Radfahrer überfordert. Auch das Wissen um die technischen Dinge, wie den richtigen Reifendruck, sollte man nicht vernachlässigen."

Kommentare

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