Düfte und dekorative Kosmetik werden in Österreich immer beliebter. Allein in den vergangenen zwölf Monaten wurden um elf Prozent mehr Düfte und um acht Prozent mehr Make-up verkauft. „Wir beobachten schon seit einiger Zeit, dass es einen Zusammenhang zwischen der wirtschaftlichen Lage und dem Konsum von kleinen Luxusprodukten, wie etwa Kosmetika, gibt. Wer bei größeren Anschaffungen zurückstehen muss, gönnt sich eben gerne leistbare Freuden“, sagt Irene Salzmann, Marktforscherin am Institut Nielsen in Wien.
Die Wachstumsraten seien aber auch mit der Tatsache verbunden, dass Männer immer mehr in Duft und Kosmetik investieren. Immerhin verbringen Männer pro Tag durchschnittlich 17 Minuten mit Körperpflege und zusätzliche 13 Minuten für das Gesicht, ohne Duschen, Baden oder die Rasur. Damit haben sie offenbar die Frauen überrundet, denn die brauchen laut Statistik durchschnittlich 26 Minuten für Körper- und Gesichtspflege.
Statt zur Seife greifen Männer heute gerne zu hochwertigeren Waschlotionen, und zwei Drittel der Männer benutzen regelmäßig Gesichtspflegeprodukte. Duft gehört zum täglichen Schönheits-Repertoire, vier Düfte hat ein Mann durchschnittlich zu Hause.
Sie: Wir müssen sparen, du darfst dir kein Bier mehr kaufen!!
Er findet einige Tage später eine Rechnung über Kosmetika
Er: Ich dachte, wir müssen sparen, und dann finde ich eine so eine Rechnung??
Sie: Aber Schatz, das brauche ich, um mich für dich schön zu machen!!
Er: dafür hatte ich das Bier!!!
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