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Strache-Posting: Gabalier fühlt sich missverstanden

WIEN. Jenes Posting, in dem sich Andreas Gabalier über die Hetze gegen HC Strache beschwerte und das dann verschwand, schlägt noch immer hohe Wellen. Gabalier fühlt sich missverstanden.

Andreas Gabalier

Andreas Gabalier Bild: GEPA

Wie berichtet, bekrittelte Gabalier den Umgang mit HC Strache in der Elefantenrunde der Spitzenkandidaten zur Wiener Landtagswahl. Als das Posting tags darauf verschwunden war, wurde viel spekuliert und allerhand Verschwörungstheorien gesponnen. Strache und auch Gabalier vermuteten Zensur durch Facebook selbst. Dem war nicht so. Die Plattenfirma, die auch Eigentümerin des Facebook-Accounts von Gabalier ist, hatte das Posting gelöscht. Solche Äußerungen seien "entbehrlich" hieß es. 

Nahezu alle Medien berichten über das kuriose Hin-und-Her, bei einigen Boulevardblättern schaffte es Gabalier auch auf die Titelseiten: "Gabalier gab für Strache Gas" und "Gabalier verteidigt Strache". Sehr zum Ärger des Musikers, der sich nun wieder auf Facebook zu Wort meldete. Eine "bodenlose Frechheit" sei die Berichterstattung, die "Dummköpfe des Landes" würden ihm aus seinem Posting "rufschädigende Stricke" drehen.

Er hätte Strache weder verteidigt, noch mache er Werbung für eine Partei, schreibt Gabalier mit vielen, vielen Ausrufezeichen.

Das ist eine bodenlose Frechheit und sonst nichts !!!Noch einmal für alle Dummköpfe unseres Landes, die aus meinem...

Posted by Andreas Gabalier on Mittwoch, 7. Oktober 2015

Er habe sich lediglich über das "niveau- und respektlose Verhalten unserer Politiker" geäußert, betont der Musiker. Dass er dabei aber genau jene Argumentation übernommen hat, die auch die FPÖ gerne verwendet ("nicht wir hetzen, sondern gegen uns wird gehetzt"), scheint dem Volksmusiker nicht bewusst zu sein. 

Seinen Fans gefällts, sie sehen in der Berichterstattung einen Beweis darin, dass es sich bei den Medien ohnehin nur um "Lügenpresse" handelt. Dass diese Diktion aus dem rechten Eck kommt, ist wohl nur ein weiterer Zufall.

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Artikel nachrichten.at/eiba 07. Oktober 2015 - 13:01 Uhr
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