Nationalratswahl 2017

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Die Spitzenkandidatin der Grünen, Ruperta Lichtenecker, sieht in einer Klimaschutzoffensive auch große wirtschaftliche Perspektiven.  Bild: Weihbold

Klimaschutz und Integration: Grüne Forderungen an die nächste Regierung

LINZ. Auch der Ausbau des öffentlichen Verkehrs und eine Gleichstellung von Mann und Frau sind im Forderungskatalog enthalten. 

Von nachrichten.at/prel, 25. September 2017 - 13:54 Uhr
Österreich wählt
Die Oberösterreichischen Nachrichten und nachrichten.at berichten in Ihrem Schwerpunkt zur Nationalratswahl 2017. Hier finden Sie alle Fakten, Hintergrundberichte, Fotos und Videos.

Die Grünen Oberösterreich haben heute, Montag, in Linz ihre Forderungen an die nächste Bundesregierung präsentiert. Spitzenkandidatin Ruperta Lichtenecker gab eine Stärkung des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandortes als großes Ziel aus. In einer Klimaschutzoffensive sieht sie große ökonomische Perspektiven: „Die Zukunft gehört den erneuerbaren Energieträgern. Investitionen in neue Technologien werden so auch zu großen wirtschaftlichen Chancen.“ Die Nationalratsabgeordnete fordert in diesem Zusammenhang eine Weiterentwicklung des Ökostromgesetzes sowie Fortschritte bei klimafreundlichem Wohnen und bei der Elektromobilität. 

Für Landesrat Rudi Anschober ist die Erarbeitung einer effektiven Klimaschutzstrategie existentiell für die nächsten Generationen. Aktuell sei Österreich bei der Reduktion des CO2-Ausstoßes Schlusslicht. Ein zweites wichtiges Thema sei die erfolgreiche Integration von Flüchtlingen: Neben schnellern Asylverfahren brauche es flächendeckende Deutschkurse, die ein höheres Sprachniveau als momentan garantieren.   

Finanzierung durch Erbschaftssteuer  

Die Landessprecherin der Grünen, Maria Buchmayr, will durch einen Ausbau des öffentlichen Verkehrs den ländlichen Raum stärken. Die Grünen seien zudem die einzige Partei, die das Thema Frauenpolitik glaubwürdig besetzen würde: Hier fordert Buchmayr neben einer Frauen-Quote in Aufsichtsräten vor allem die Anrechnung von Kindererziehungszeiten bei Frauen-Pensionen. 

Finanziert sollen die Maßnahmen laut Lichtenecker durch eine Erbschaftssteuer (ab dem Betrag von 500.000 Euro), eine Reichensteuer, um die Pflege sicherzustellen, sowie eine öko-soziale Steuerreform. Den Wahlen am 15. Oktober sehen die Grünen trotz Rückstand in den Umfragen positiv entgegen: “Die deutschen Grünen lagen vor drei Wochen noch bei sechs Prozent, konnten aber bis zum Wahltag noch um drei Prozent zulegen“, sagt Anschober.  

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Kommentare

„nicht ernst nehmen. das sind die letzten Zuckungen des weibervereins.“ mercedescabrio nicht ernst nehmen. das sind die letzten...
„nicht ernst nehmen....ist die beste Strategie gegen Realitätsverweigerern“ houseknew nicht ernst nehmen....ist die beste Stra...
„Warum schaun diese Grüninnen so verbissen und verbittert aus ??“ Adler55 Warum schaun diese Grüninnen so verbis...

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