Nationalratswahl 2017

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Gabriela Moser: eigene "Aufholjagd"

Buchmayr (re.) unterstützt Moser. Bild: (Grüne)

Gabriela Moser: eigene "Aufholjagd"

LINZ. "Aufdeckerin" der Grünen will durch Vorzugsstimmen ihr Mandat sichern.

Von (bock), 28. September 2017 - 00:04 Uhr
Österreich wählt
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Drei Mandate in Oberösterreich schafften die Grünen 2013, davon ein Grundmandat, besetzt von der damaligen Landes-Spitzenkandidatin Gabriela Moser, im Wahlkreis Linz. Bei dieser Nationalratswahl ist das dritte Grün-Mandat ein "Kampfmandat". Insbesondere auch für die langjährige "Aufdeckerin" Moser. Auf der Grünen-Landesversammlung wurde sie nur auf Platz drei gereiht, auch in ihrem Wahlkreis Linz nur auf den zweiten Platz hinter Ruperta Lichtenecker. Rund 9,5 Prozent der Stimmen brauchen die Grünen, um das dritte Landesmandat zu halten.

Moser startet deshalb einen intensiven Vorzugsstimmen-Wahlkampf, und das mit demonstrativer Unterstützung der Grünen-Landesspitze: Bei der Präsentation, auch eines eigenen Moser-Plakats, stand Landessprecherin Maria Buchmayr an ihrer Seite. "Wir Grünen haben uns entschlossen, um Vorzugsstimmen für Gabi Moser zu kämpfen", sagte Buchmayr. Moser habe sich "einen Ruf als Aufdeckerin im Parlament erarbeitet" und sei eine "erfolgreiche Vertreterin der Grünen".

Auf ihr Image im "Kampf gegen Korruption" baut Moser auch ihr Werben um Stimmen auf, nicht nur auf dem Plakatsujet. Im "direkten Kontakt", im Straßenwahlkampf, will Moser bis zum 15. Oktober präsent sein. Alles deute auf eine künftige schwarz-blaue Regierung hin, "da braucht es ein scharfes Kontrollauge".

Soll es eine "nachträgliche Korrektur" der Liste durch die Wähler geben? Buchmayr verneint das: "Die Liste ist, wie sie ist." 2013 ergatterte Moser jedenfalls 7452 Vorzugsstimmen. Sieben Prozent der Grün-Stimmen landesweit braucht sie, um auf Platz eins vorzurücken: ein Ergebnis ähnlich wie 2013 dürfte dafür reichen.

Landes-Spitzenkandidatin Lichtenecker bekäme dann den zweiten, Clemens Stammler den dritten Platz. 

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