Im Auftrag von Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SP) will das AMS angesichts dieser Zahlen nun die Betreuung und Förderung von Zuwanderern verbessern: „Es braucht gezieltere Angebote“, sagte Hundstorfer gestern bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit den AMS-Vorständen Johannes Kopf und Herbert Buchinger. „Österreich ist und bleibt ein Einwanderungsland“, so Hundstorfer, der davor warnte, Migranten auf dem Arbeitsmarkt zu diskriminieren: „Ein Zuwanderer nimmt einem Österreicher keinen Job weg“, vielmehr seien Migranten häufig in Jobs, die für Österreicher zunehmend uninteressant sind.
Knapp 60 Prozent beträgt laut AMS etwa der Anteil von Beschäftigten mit Migrationshintergrund in der Gebäudereinigung, überrepräsentiert sind Zuwanderer auch in der Landwirtschaft (44,6 Prozent) und im Tourismus (42,6 Prozent).
Freilich sind Migranten auch häufiger unterqualifiziert beschäftigt als Inländer, und zwar gleich dreimal so oft. In den vergangenen Jahren ist der Anteil höher qualifizierter Zuwanderer gestiegen: 2005 waren 13,7 Prozent Akademiker, 2009 schon 20,3 Prozent.
Insgesamt ist der Anteil der Migranten, die nur einen Pflichtschulabschluss haben, aber höher als bei Inländern (44 bzw. 16 Prozent). Jeder zehnte Jugendliche mit Migrationshintergrund ist zudem weder beschäftigt, noch in Ausbildung oder arbeitsuchend. Unter Österreichern sind dies nur 3,2 Prozent.
Der Fokus zusätzlicher Maßnahmen soll daher auf Jugendliche, aber auch Frauen mit Migrationshintergrund gelegt werden. Mehr Geld gibt es für die Migrationsförderung aber nicht: Eine Milliarde Euro beträgt derzeit das AMS-Fördervolumen, 34 Prozent dieses Geldes kommt laut Kopf Migranten zugute, das entspreche deren Anteil.
Dafür wünscht sich das AMS eine gesetzliche Änderung, um sein Angebot zielgenauer zu machen: So will Kopf Zugriff auf Daten der Sozialversicherung, die Aufschluss darüber geben, ob jemand, der zum AMS kommt, Migrationshintergrund hat. Hundstorfer will einen entsprechenden Gesetzesantrag im Herbst ins Parlament bringen.
Schon vor dem ersten Beratungsgespräch will das AMS dann prüfen, ob jemand eine ausländische Staatsbürgerschaft hat oder früher hatte. Bedenken, dass dies eine Stigmatisierung sein könnte, wies Kopf gestern zurück. (jabü)
Migranten - Ein Fünftel im Land
Knapp ein Fünftel der 8,3 Millionen in Österreich lebenden Personen hat laut Statistik Austria einen migrantischen Hintergrund. Rund 1,1 Millionen davon sind Zuwanderer der ersten Generation, sind also selbst im Ausland geboren. 405.000 Menschen sind Zuwanderer der zweiten Generation: Sie sind in Österreich, ihre Eltern aber im Ausland geboren.
böse sind und den Migranten dauernd die Jobs weg nehmen. So schauts aus! 
ich bin österreicher und bestimmt nicht böse ...
weil mir meinen job kaum ein migrant wegnehmen kann ...
aber das thema ist weitaus komplexer:
die jungen (männlichen) migranten gehen nur in die schule, wenn es sie irgendwie freut ... usw, und so fort ....
da ist eine der ursachen der probleme ...
(aber "unsere" ur-ö-systemerhalter könne das auch genau so gut)
der rest ist einfach geld vor die säue (das sprichwort, nicht die personen sind gemeint) werfen!
es kann da NIEMALS (beamten)verordnete lösung geben ...
NIE und NIMMER ...
es ist alleine eine reine einstellungssache der "hilfebedürftigen"
Die Antwort darauf ist, wenn der Mensch in ein Alter kommt, wo die grauen Zellen nicht mehr ganz mitspielen. Migranten die Schule schwänzen sind es unter Garantie nicht. Es ist in Österreich Usus geworden, dass Migranten Kinder der Schule ab Mittwoch fern bleiben, die Begründung dafür: Vater hatte frei und es wurde ein Onkel z.B. in der Steiermark besucht. Ältere Migranten Kinder (männliche) spielen in der Schule den Macho (keine Hausaufgaben, Nachmittagsunterricht schwänzen usw.). Dies sind nur ein paar Beispiele die mir von einer Verwandten, deren Beruf Pädagogin ist zugetragen. Welche Zukunftsaussichten haben diese Jugendliche? Hilfsarbeiterjobs sind Mangelware, eine Lehre ist aufgrund der Zeugnisse nicht möglich. Damit wird der Pulk der arbeitslosen Migranten immer größer. Zwingen zum Lernen kann man keinen Menschen, das muss er von sich aus, ob Österreicher oder Migrant kapieren. Jeder Mensch hat die Möglichkeit seine Zukunft selbst zu gestalten!
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