Zwei Gründe sind es, die laut IV-Präsident Pöttinger dafür sprechen würden, Buben und Mädchen in der Schule wieder zu trennen. „Zum einen aus entwicklungspsychologischer Sicht: Alle Studien belegen, dass Mädchen den Buben in der Entwicklung um ein Jahr voraus sind“, sagt Pöttinger. In gemeinsamen Klassen bestünde permanent Gefahr, dass Mädchen unterfordert seien, während viele Buben überfordert würden, so der IV-Präsident.
Ein Vorteil wäre für ihn auch, dass die Lehrer in reinen Mädchen- oder Burschenklassen „geschlechtsspezifisch“ unterrichten, und somit besser auf ihre Schüler eingehen könnten.
Einen Vorstoß für getrennte Klassen – allerdings nur in naturwissenschaftlichen Fächern wie Mathematik oder Physik – hatte es erst kürzlich von Nicole Schneeweis, Forscherin an der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) gegeben. Schneeweis und Martina Zweimüller vom Institut für Volkswirtschaftslehre hatten in einer Studie nachgewiesen, dass Mädchen aus Klassen, in denen deutlich mehr Mädchen als Buben sitzen, sich eher für Naturwissenschaften interessieren, und öfter technische Ausbildungen wählen würden als Mädchen aus Klassen mit höherem Burschenanteil.
Getrennte Klassen nur in naturwissenschaftlichen Fächern sind IV-Präsident Pöttinger zu wenig. Er geht davon aus, dass beide Geschlechter bessere Leistungen in der Schule bringen würden, wenn sie grundsätzlich getrennt würden.
Die verpflichtende Koedukation an öffentlichen Schulen – also das Unterrichten von Buben und Mädchen in gemeinsamen Klassen – ist im Schulunterrichtsgesetz im Jahr 1975 verankert worden.
Diskutieren Sie mit: Sollen Buben und Mädchen in der Schule getrennt werden?
also, wenn man den gedanken nachvollziehen will und die umsetzung sich vorstellt:
mädchen und buben werden getrennt unterrichtet, weil ja die buben ca. ein jahr in der entwicklung hinten sind (tatsächlich?):
gibts dann getrennte lehrpläne für jede klasse und wenn die 4. klasse grundschule vorbei ist, haben die jungs dann ein zusatzjahr zu machen?
oder werden buben einfach ein jahr später eingeschult?
in österreich haben wir ja besondere lust die verschiedensten unterrichtsversuche durchzuführen - von der industrie gefördert bis zum abschluss an der uni - natürlich eher die jungs, weil dies ja besonders nötig haben?!
in meiner Jugendzeit waren Buben und
Mädchen in der Volksschule gemischt
und es gab überhaupt keine Probleme.
Schon in der Volksschule war man verliebt.
In der
Hauptschule gab es nur Mädchen und da
war es kritischer, es bildeten sich die
gescheiten Gruppen, die intern über alles
und über jeden Becheid wussten.
Es wurde gerauft, Hausschuhe geschleudert
und bei einer wurde damit die Unterlippe
gespaltet.
Man wurde auch teilweise ausgegrenzt, wenn
man anders war.
In der HAK waren dann wieder Jungen und
Mädchen - das war ganz toll. Ein blonder
Jüngling mit blauen Augen von einer
bekannten Grossfirma wurde von der Mutter
jeden Tag mit Cabrio zur Schule gebracht -
durch das Wunder Internet fand ich nun
heraus, daß er auf Madeira ein Hotel hat
und seit mehr als 20 Jahren dort schon lebt.
Ich mailte ihm und er war es wirklich.
Ich müsste unbedingt vorbeischauen, wenn ich
einmal nach Madeira komme, mailte er zurück.
Ich muss sagen,
es war schön in d. gemischt.Klasse
Der Chef der IV, Pöttinger, ist ja an sich ein ganz vernünftiger Mensch.
Aber manchmal haut's ihm den Vogel raus.
Er mischt sich in Sachen ein, von denen er überhaupt nichts versteht.
Opfer grenzenloser Selbstüberschätzung ?
Warum trennen wir in der Industrie nicht Männlein und Weiblein ?
Vielleicht steigt dann die Produktivität ?
Hat DAS schon jemand untersucht ?
Warum macht Pöttinger nicht männliche und weibliche Ladewagen ?
Wenn schon Geschlechtertrennung, dann ordentlich !
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