Eine Schulreform müsse mehr Autonomie für die Schulen bringen, sagt Bildungslandesrätin Doris Hummer (VP) den OÖNachrichten. Das bedeute einerseits, dass die Schulen mehr Eigenverantwortung bei der didaktischen Gestaltung des Unterrichts und bei der Schwerpunktsetzung bekommen sollen. Die Schulen sollten aber auch die Auswahl der Lehrer und Direktoren maßgeblich mitbestimmen können.
Dabei könnte es, so Hummer, Dreiervorschläge der besten Bewerber vom Landesschulrat geben, über die die Schulgemeinschaft zumindest gleichberechtigt mit abstimmt. „Nicht über die Zahl der Lehrer, die muss nach objektiv erhobenem Bedarf festgelegt sein“, sagt Hummer. Die Lehrer sollen auch beim Land angestellt sein: „Wir brauchen ja keine Personalabteilung an jeder Schule“.
Dies hält allerdings Landesschulratspräsident Fritz Enzenhofer für kaum durchführbar. Derzeit sei es so, dass offene Lehrerstellen landesweit ausgeschrieben werden, dann gehe es „nach den Objektivierungsregeln: Wer mehr Punkte hat, zieht“. Die Zuteilung offener Lehrerposten obliegt den Bezirksschulinspektoren. „Die kennen den Bedarf“, sagt Enzenhofer.
Für viele Posten gebe es gar nicht so viele Bewerber, sagt Enzenhofer, der auch eine Gefahr sieht: „Die Behörde muss auch steuern. Der Ansatz, dass der Markt alles regeln kann, funktioniert in der Schule nicht“. So könnten Schulen, die weniger attraktiv sind, benachteiligt werden. „Für diese würde es kaum Bewerber geben. Dabei brauchen gerade diese Schulen die besten Lehrer.“
Mitsprache der Direktoren bei der Lehrerauswahl will Bildungsministerin Claudia Schmied (SP) in einem neuen, einheitlichen Lehrerdienstrecht verankert haben. Ein einheitliches Dienstrecht, das Bundessache ist, verlangt auch Hummer. Allerdings ist auch sie dafür, die Zuständigkeit für alle Lehrer den Ländern zu übertragen. (bock)
Hat sie hat die Weisheit und Gscheitheit mit dem Löffel gegessen?
Ähnlich wie unsere Jungmanager, die manchmal Ältere einfach hinaushauen, wenn sie teurer sind als zum Beispiel Leasingmitarbeiter, sitzt die Dame dem Irrtum auf, Vorgesetzte im politischen öffentlichen Bereich haben alles im Griff und wissen genau wer gut und schlecht ist.
Typisch für ÖVP Politik, die Frauen können nur was werden, wenn Sie die naive "Drecksarbeit" mitmachen!
Nebenbei bemerkt, wenn es so leicht wäre, nur die besten Köpfe und besten Menschen an vorderster Front zu haben, dann müßte man wahrscheinlich 30 Prozent sofort in die Wüste schicken(außer ÖAABler).
Für Naivität tuns die Frauen der ÖVP eben auch.
Fachliche Kompetenz setzt man normalerweise voraus.Aber wer will die genauso wichtige menschliche Kompetenz objektiv messen?
Wer kann feststellen, ob Personen nicht nur korrupt, arroganz und nachtragend sind?
Googlet man Fekter Gruber und man staunt über soviel "Gemeinheit" ÖVP seits.
man könnte aber, wie es ihrem Denken entspricht, überhaupt jede Schule privatisieren, für Lehrer 1 € jobs einführen, die Direktoren geringfügig einstellen, eine Personalberatung durch ihre Firma einführen und den Gewinn in einer Stiftung bei Herrn Pöttinger oder Veit Sorger anlegen. Die Schüler können dann entscheiden wann Schule ist, wie die Ferien zu gestalten sind , wann Leistung hinterfragt werden darf (aber bitte ja nicht prüfen). Vielleicht könnten Sie sich auch mit dem Bildungsexperten Salcher zusammentun, der ja sowieso 1/3 aller Lehrer hinausschmeissen will. Das alles wärer dann kostendeckend, leistungsgerecht und bestimmt christlich sozial/ neo liberal!!
Bei einem LEHRERMANGEL einschlechter scherz !!
dass derzeit die BSI die zuteilungen organisieren, ist eine reine verwaltungssache
und neutral (mehr oder weniger, je nach BSI)
geregelt !!
wo eine lehrperon gebraucht wird, wird zugeteilt, wobei auch eine rolle spielt, ob jemand halbwegs in der nähe wohnt !!
was frau hummer vorschlägt, könnte in mobbing ausarten !!
außerdem ist das höchstens eine organisatorische frage, aber noch lange KEIN schritt zur Qualitätsverbesserung !!
doch genau das sollte oberste prämisse sein !!
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