Im Parlament sichert sich Wolfgang Großruck regelmäßig die Aufmerksamkeit der Abgeordneten. Denn der VP-Mandatar beendet jede seiner Reden mit einem gereimten Vierzeiler. „Er gelingt nicht immer, aber ab und zu lachen die Abgeordneten darüber“, sagt Großruck.
Beim letzten Plenum im Nationalrat fehlte Großruck entschuldigt. Er musste nach Oslo reisen, um an einer Tagung der OSZE-Parlamentarier teilzunehmen, zu deren Vizepräsidenten er mittlerweile aufgestiegen ist. Seit 15 Jahren ist Großruck vom Parlament entsandter OSZE-Wahlbeobachter und wird demnächst die Wahlbeobachtung in Aserbaidschan leiten. Es ist daher fast schon logisch, dass Großruck für die ÖVP im Parlament die Aufgabe des Menschenrechts-Sprechers übernommen hat.
Seit 1995 dabei
Seit 1995 sitzt der Grieskirchener für die Volkspartei im Nationalrat. Derzeit ist er damit beauftragt, den Umbau des Parlaments zu koordinieren. Dass der 62-Jährige nochmals für eine Legislaturperiode kandidiert, ist eher auszuschließen: „Normalerweise, glaube ich, nicht mehr.“ In Grieskirchen hat Großruck das Feld bereits geräumt. Der ausgebildete Lehrer, der bis 1995 bei der Wiener Allianz Lebensversicherung gearbeitet hatte, war bereits mit 25 Jahren in den Gemeinderat eingezogen.
Von 1996 bis 2009 war Großruck Bürgermeister in Grieskirchen. „Man muss zur richtigen Zeit gehen. Und zwar dann, wenn die Leute sagen ‚Schade, dass er weg ist’ und nicht ‚Gut, dass er endlich weiter ist’.“
in der hohen politik ...
ist ja nur unser steuergeld ...
und die zukunft des landes ...
was soll`s !
Das typische Berufsbild der Politiker und Parlamentarier !
Sie wissen eben was für uns gut ist. 
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