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Bahnstrecken: Land und ÖBB verhandeln um Übernahme

LINZ. Oberösterreich verhandelt mit den ÖBB über eine Übernahme der Regionalbahnen. Anders als in Niederösterreich dürfe das aber zu „keiner Zusperr-Orgie“ führen, warnen die Grünen.

19 Kommentare 30. Juli 2010 - 00:04 Uhr
Kommentare zu diesem Artikel
mitreden (3479)
31.07.2010 12:39 Uhr
ist der investor

mit dem ergebnis der öbb nicht zufrieden, dann werden die - sagen wir nicht ausgelasteten - strecken gerne verkauft. bei verhandlungsgeschick bekommt das land vielleicht noch was drauf, wenn sie diese strecken übernimmt. (siehe aua-übernahme durch die lufthansa)

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mitreden (3479)
31.07.2010 12:38 Uhr
ist der investor

mit dem ergebnis der öbb nicht zufrieden, dann werden die - sagen wir nicht ausgelasteten - strecken gerne verkauft. bei verhandlungsgeschick bekommt das land vielleicht noch was drauf, wenn sie diese strecken übernimmt.

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eulenauge (16097)
31.07.2010 08:50 Uhr
Sowohl die Strecke der Mühlkreisbahn

als auch die der Almtalbahn wären als sanft ansteigender Radweg gut geeignet, nebenbei könnte das Problem des R1 zwischen Ottensheim und lInz gelöst werden.

Für den Schienenverkehr sind beide völlig ungeeignet: Wer hier eine Bahn will, braucht eine neue Trasse.

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Strohmeyer (178)
31.07.2010 10:14 Uhr
Schau dir mal...

...Bahntrassen anderso an, am Bernina, Albula, etc. und sag mir dann was an der Mühlkreisbahntrasse ungeeignet ist! Autobahnen wären für viele Gegenden auch ungeeignet würde man nicht die Gegenden der Autobahn anpassen.

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feuerkogel (6590)
31.07.2010 10:33 Uhr
@strohmeyer, kenne die schweiz sehr gut...

.. gibt dort sehr viele regionalbahnen. fahren alle pünktlichst, sind kundenfreundlich und daher auch gut ausgelastet. bei uns hat sich anscheinend noch nicht herumgesprochen, das es zuschaltbaren zahnradantrieb gibt. ist in der schweiz eine selbsverständlichkeit.
aber es gibt auch keine privilegien wie bei uns. eisenbahner gehn in dr schweiz ausnahmslos mit 65 in pension.

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Strohmeyer (178)
31.07.2010 12:12 Uhr
Falsch!

Alle mit 62! Du scheinst die Schweiz doch nicht so gut zu kennen. Und nebenbei: Wir ASVGler in Östrreich haben das Privileg durchschnittlich mit 57 Jahren in die Pensi zu gehen.

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Strohmeyer (178)
31.07.2010 17:23 Uhr
Und davon mal ganz abgesehen...

...hat der Schweiz-Experte übersehen daß keine der genannten Bahnen eine Zahnradbahn ist.

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gegenstrom (5976)
31.07.2010 07:22 Uhr
eine Folge des Privatisierungwahnes!

Man hat uns ja eingeredet: "Privat ist bessert als der Staat." Aber die Nachteile für ALLE Konsumenten wurden nicht erklärt.
Wenn ein Staatsbetrieb an private Aktionäre übergeht möchten die neuen Eigentümer vorerst mal Geld sehen. Das kann aber nur durch Verteuerung des Produktes, aus Leistungskürzung und/oder Personalabbau geschehen.
Da sind wir nun - die ÖBB sagt: Leistungskürzung oder Geld vom Steuerzahler.
Daher dürften Betriebe der Versorgung niemals privatisiert werden, da sind die Konsumenten immer die Leidtragenden!
Die Bahnen in GB wurden bereits wieder in staatliche Obsorge übernommen, weil es mangels Investitionen lebensgefährlich wurde mit der Bahn zu fahren! Die eiserne Lady Thatcher lässt alle Privatisierungsfans grüßen!

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Lilli30 (41)
30.07.2010 21:26 Uhr
Baldige Lösung

Hoffentlich können sich die ÖBB und das Land auf eine gemeinsame Lösung einigen. Wenn beide Seiten Interesse an einer Übernahme haben und das Land die Strecken effektiver und günstiger führen kann, wieso nicht? Mal sehen was dabei rauskommt, aber ich glaube, dass dabei auch die Kunden profitieren werden.

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Strohmeyer (178)
31.07.2010 10:11 Uhr
Eine Obeösterreichische...

...Landesbahn neu zu gründen ist das teuerste was man sich nur vorstellen kann. Und ob dadurch etwas besser wird zweifle ich auch an. Besser ist alles dort wo man Geld für den ÖV in die Hand nimmt (und da ist es egal wem man es gibt, da macht jeder was draus) - in OÖ zieht man gerade Geld aus dem ÖV ab!!

Man hofft halt darauf das ganze von den ÖBB geschenkt zu bekommen wie in NÖ, inklusive der damit verbundenen Grundstücke und Liegenschaften (da bin ich ja auf die Rechnungshofprüfung auch schon gespannt und vor allem wer vom Deal profitiert hat - das könnte ein BUWOG 2 werden).

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ElRobbie (120)
02.08.2010 14:48 Uhr
re

Na ob das gehen wird, bleibt aber auch noch offen, denn warum sollte die ÖBB alles verschenken, wäre ja auch nicht gerade schlau! Trotzdem hofft man auf ein Voranschreiten der Verhandlungen damit wir Kunden profitieren können!

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Strohmeyer (178)
30.07.2010 15:07 Uhr
Kepplinger träumt....

...davon daß die Bundesbahn die Strecken saniert an das Land übergibt! Ist der so naiv? Nein, der tut sicher nur so!!

Wenn die Bundesbahn Geld für eine Sanierung hätte würde sie die Strecken sicher behalten.

Also werden die Strecken unsaniert vom Land übernommen und man wird in Zukunft auf einem Radweg ohne nennenswerte Steigung ins Almtal fahren können. Auch ein Radweg nach Aschach an der Donau ist sicher ein Hit. Man hätte gleich eine Verbindung aus dem Raum Wels zum Donau-Radweg. Eine Draisinenbahn von Laakirchen nach Englhof wäre für den Traunsee-Tourismus eine echte Errungenschaft. Und mit der Strecke Attnang-Ried hätte ich auch eine Idee: Man könnte das Güterwegenetz mit der ehemaligen Bahntrasse attraktivieren.

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137603 (382)
30.07.2010 13:50 Uhr
nach dem bewährten prinzip niederösterreich!

also nun ist die katze aus dem sack:

alles dem land "schenken" und die drehen dann alles zu!

es bleibt nur die "besoffene geschichte" regioliner bis aigen....
welcher freiwilligige will in den engen, langsamen, unbequemen strassenbahngarnituren bis rottenegg fahren?
die garnituren sind schon ab 10min eine qual!

na super!

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Anders (879)
30.07.2010 09:52 Uhr
Die Post ist schon kaputt...

...jetzt ist die Bahn daran sich aufzulösen. An der Demontage der Spitäler arbeitet man seit Jahren, die Schulen sind bereits schädlich für unsere Kinder geworden usw. Es ist eine wahre Schande, dass offensichtlich alle für öffentliche Belange Verantwortlichen Österreichs nichts anderes im Sinne haben als alles zu ruinieren. Also weg mit SPÖ und ÖVP, bevor ganz Österreich von der Landkarte verschwindet!

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mausfanger (18385)
30.07.2010 21:43 Uhr
konkel (1682)
30.07.2010 09:48 Uhr
Defizite verschieben

Letztendlich werden nur Kosten, Defizite und Schulden von einem Topf in den Anderen verschoben, damit die Bürokratie eine neue Aufgabe übernehmen kann und die Kostentransparenz verschleiert wird.
Anstatt Geld direkt vom Bund in die ÖBB zu stecken wird halt das Geld vom Bund zum Land and dann zum Betreiber transportiert.
JUHU, das LAND hat wieder eine neue Aufgabe bekommen!
Und das kostet und kostet und kostet .....

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_guenther (1847)
30.07.2010 09:46 Uhr
Hoffentlich nimmt man sich ein Beispiel an der...

Bei einem Übertrag an das Land OÖ könnten die Regionalbahnen kundennäher agieren und werden hoffentlich massiv ausgebaut (nach Vorbild der Schweiz).
Bezahlen müssen der Bund und die ÖBB, die sich aus der Verantwortung stehlen.

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konkel (1682)
30.07.2010 09:52 Uhr
Die Schweiz

kann aufgrund der Siedlungsstruktur mit Oberösterreich nicht verglichen werden. Hätte wir hier nicht die Zersiedlung wäre aber Konzepte wie in der Schweiz möglich.

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cold_wrath (771)
30.07.2010 08:24 Uhr
den Bock zum Gärtner machen

Na sicher, das wird die Rettung des oö. Schienenverkehrs sein. Unter einem Betonier-Landesrat Hiesl, der eingestandenermaßen Straßen als sein eigenes Denkmal ansieht und sicher kein einziges Mal anders als mit seinem Dienstwagen von Perg nach Linz gefahren ist.
Eher hütet mein Hund die Knackwurst...

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