Für die Zeit der Verhandlungen werde „Stillschweigen vorgeschlagen“, schreiben die ÖBB in einem internen Strategiepapier. Der Wunsch geht nicht in Erfüllung: Grünen-Nationalratsmandatarin Gabriela Moser präsentierte das Papier gestern der Öffentlichkeit.
Demnach sollen die Verhandlungen über mehrere Regionalstrecken (Details im Bild) bereits im Sommer beginnen. Auf oberösterreichischer Verhandler-Seite sind im ÖBB-Papier Landeshauptmann Josef Pühringer, sein Stellvertreter Franz Hiesl (beide VP) und Verkehrslandesrat Hermann Kepplinger (SP) genannt.
Das Infrastrukturministerium und die ÖBB hätten den Wunsch geäußert, den Ländern Regionalbahnen zu übertragen, bestätigt Verkehrslandesrat Kepplinger. Über den Sommer seien vorerst aber nur Gespräche auf Beamtenebene geplant. Bis man auch auf politischer Ebene zu einem allfälligen Abschluss komme, werde es zumindest zwei Jahre dauern, sagt er.
Grundsätzlich lehne er eine Verländerung der Regionalbahnen nicht ab. Knackpunkt der Verhandlungen werde, inwieweit die ÖBB bzw. das Infrastrukturministerium für die Sanierung von Strecken, die „von den ÖBB vernachlässigt worden sind“, aufkommen, sagt Kepplinger. Als Beispiel nennt er die Mühlkreisbahn.
Das Land könne Regionalbahnen effektiver und günstiger als die ÖBB betreiben, sagt auch Grünen-Verkehrssprecherin Moser. Sie fordert vom Bund nach einer Verländerung der Regionalbahnen einen jährlichen Betrag in „zweistelliger Millionenhöhe“, um Infrastrukturmängel auszugleichen. Anders als in Niederösterreich, wo mit Jahresbeginn 2011 die Regionalbahnen verländert werden, dürfe es aber nicht bereits vorab zu einer „Zusperr-Orgie“ kommen, in der Regionalbahnen durch Busse ersetzt werden, sagt Moser. (mst)
mit dem ergebnis der öbb nicht zufrieden, dann werden die - sagen wir nicht ausgelasteten - strecken gerne verkauft. bei verhandlungsgeschick bekommt das land vielleicht noch was drauf, wenn sie diese strecken übernimmt. (siehe aua-übernahme durch die lufthansa)
mit dem ergebnis der öbb nicht zufrieden, dann werden die - sagen wir nicht ausgelasteten - strecken gerne verkauft. bei verhandlungsgeschick bekommt das land vielleicht noch was drauf, wenn sie diese strecken übernimmt.
als auch die der Almtalbahn wären als sanft ansteigender Radweg gut geeignet, nebenbei könnte das Problem des R1 zwischen Ottensheim und lInz gelöst werden.
Für den Schienenverkehr sind beide völlig ungeeignet: Wer hier eine Bahn will, braucht eine neue Trasse.
Die ganze Welt für unsere jungen Leser
Amazon: Logistikzentrum in Koblenz bringt 1.000 Arbeitsplätze
Auch bei minus 14 Grad ist die kurze Hose Pflicht
„Der Freitag des Zorns“: Gewaltausbruch in Kairo