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Blaue „Rosskur“: Billiger bauen durch Streichen von Vorschriften

LINZ. Eine „Rosskur“ für günstigeren Wohnbau, wie sie sich FP-Wohnbaulandesrat Manfred Haimbuchner vorstellt: Gesetzliche Bau-Vorgaben, wie für verpflichtende Lifte oder Barrierefreiheit, sollten zurückgenommen werden.

„Wir zahlen bereits 88 Millionen Euro pro Jahr aus dem Wohnbaubudget für Wohnbeihilfen, gleichzeitig wurde der soziale Wohnbau durch überzogene Vorschriften für die Mieter teurer“, sagt Haimbuchner. Durch das Zurücknehmen von Bauvorschriften und Wohnbau-Förderverordnungen könnten zumindest zehn Prozent der Baukosten eingespart werden, rechnen Haimbuchner und der FP-Obmann des Landtags-Wohnbauausschusses, Herwig Mahr.

Gleich mehrere Bereiche sieht Haimbuchner, wo seiner Meinung nach „überbordende“ Richtlinien gelten – die zum Großteil in den vergangenen Jahren eingeführt wurden:

• Verpflichtender Lifteinbau: In mehrgeschoßigen Wohnbauten ab zwei Stockwerken müssen Lifte eingebaut werden, damit es Wohnbauförderung gibt. Das spüren die Mieter nicht nur bei den Errichtungs-, sondern vor allem auch bei den Betriebskosten, sagt der FP-Landesrat: Einen Lifteinbau ab dem vierten Obergeschoß vorzusehen, wie es in den Baurechtsbestimmungen stehe, müsse reichen.

• Barrierefreies Bauen: Zwar für Haimbuchner ein „heikles Thema“, doch die Verpflichtung, bei Wohn-Neubauten generell Rollstuhl-Tauglichkeit vorzusehen, sei „als flächendeckende Bestimmung überzogen“. Das Erdgeschoß barrierefrei zu errichten, sei ausreichend, sagt Haimbuchner, bei betreubaren Wohnungen oder Heimen stelle er die Barrierefreiheit nicht in Frage. „Nachträgliche Umbauten, wo diese benötigt werden, werden ja ebenfalls gefördert und sind billiger“, sagt Haimbuchner. Laut Mahrs Rechnung würden für die generelle Barrierefreiheit (breitere Gänge, Stiegenhäuser und Türen) ca. zwölf Prozent mehr verbauter Platz gebraucht.

• Fahrrad-Stellplätze: Müssen „ausreichend und mit Dach“ errichtet werden, konkret: Pro 50 Quadratmeter in einer Wohneinheit 1,4 Quadratmeter Radl-Stellplatz. Am Beispiel eines aktuellen 209-Wohnungen-Projektes in Leonding seien das 600 Quadratmeter Fahrrad-Garage.

• Notkamine: Diese müssen nach wie vor für jede Wohnung errichtet werden, Kosten: ca. 1400 Euro pro Wohnung. Ein „Relikt aus alten Zeiten“, das nur Geld koste, urteilt Haimbuchner.

Seine Vorschläge für „leistbareres Wohnen“ würden damit auf dem Tisch liegen, sagt Haimbuchner. Sie würden „Stück für Stück“ in Landesregierung und Landtag eingebracht. Hoffnung auf Unterstützung mache er sich in erster Linie bei der ÖVP. (bock)

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vielleicht ein schreib-oder ... · von mausfanger (14777) · 07.07.2010 20:21 Uhr

denkfehler ?

... Partei des kleinen Mannes ... ?

könnte ja auch - es gilt die unschuldsvermutung - partei des mannes mit kleinem hirn - gemeint sein ...

vielleicht nur ein (ab)kürzung dieses eher zutreffenden philosophie ?

wie auch immer ...

mir gehen alle parteien - und die an beiden rändern - am a.... vorbei !

polikinteressiert: sehr, immer und seit jahrzehnten !

parteipolitik: nie und nimmer ... auch schon mehr als 20 jahre !

sind halt (mittlerweile) alle doch nur kriecher und bla-bla-bla luftikusse !

völlig uninteressant, wenn, ja wenn da nicht ...

DIESE VERDAMMTE MACHT ...

dieser nichthirnbenutzer und zivilversager wäre ...

so, und jetzt geb`ich mir das halbfinale !

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Mit Verlaub, bei Ihnen · von Hochofen (133) · 09.07.2010 19:50 Uhr

weiß die rechte Gehirnhälfte nicht was die linke tut. Kritik an Parteien, bzw. an Vertretern von Parteien,ja natürlich. Aber eine Demokratie funtioniert nicht in Form von Bürgerinitiativen, oder wie haben Sie sich das denn sonst so vogestellt?

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wie funktioniert es denn ... · von dunkelschwarz (22) · 10.07.2010 21:35 Uhr

ihrer meinung nach ...

überhaupt noch ???

wenn wählen ???

wem vertrauen ???

wer bringt das land in eine gute zzukunft ???

WER, BITTE ???

danke für die nachhilfe ... im voraus.

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Artikel 06. Juli 2010 - 00:04 Uhr
Bild vergrößern Blaue „Rosskur“: Billiger bauen durch Streichen von Vorschriften

Den Wohnbau in Oberösterreich könnte man kostengünstiger „schupfen“, meint die FPÖ.  Bild: Köpf

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