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ÖVP will Hitler-Aphrodite wieder aufstellen

LINZ. Eine Aphrodite-Statue, die im Sommer 2008 aus einem Park am Linzer Bauernberg entfernt worden ist, nachdem sie sich als Geschenk Adolf Hitlers entpuppt hatte, sorgt weiterhin für Wirbel in der oberösterreichischen Landeshauptstadt.

25 Kommentare 16. März 2010 - 11:57 Uhr
Kommentare zu diesem Artikel
vul (205)
18.03.2010 09:07 Uhr
40 Jahre hat es gedauert,-

bis ich endlich durch die Berufs-Betroffenen erfahren habe, daß diese Statue ein Geschenk Hitlers war! Diese 40 Jahre lang war es für mich und sehr viele Linzer eine stinknormale Statue in einem stinknormalen Park! Hätten wir nicht diese Saubermänner, um uns wär´s geschehen! Ich weiß, daß ich mich in Gefahr begebe, mit dieser Aussage zum "Kellernazi" gestempelt zu werden! Werd´s aushalten!

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vul (205)
17.03.2010 16:49 Uhr
Eine kleine Zusatztafel

mit Erklärung würde genügen und auch der Vergangenheitsbewältigung genüge tun. Warum aber regen sich all diese Saubermänner nicht auf, daß im Nachbarland Tschechien, einem EU Mitglied noch die faschistoiden Benes-Dekrete Gültigkeit haben, und HEUTE NOCH ehemalige Mörder Unschuldiger vor strafrechtlicher Verfolgung schützen! Diese Dekrete legalisieren Völkermord und ethnische Säuberung und sind Realität, obwohl sie massiv gegen die Menschenrechte verstoßen!!! Wo sind hie die Mahner??!!

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alexpaul (2)
17.03.2010 13:32 Uhr
Hitler Geschenk - nein danke!

Ich will in Linz grundsätzlich kein Geschenk von Hitler stehen haben und schon gar nicht in der Nähe des ehemaligen KZ Aussenlagers. Ich finde das geschmacklos.
Ein ganz tolles Kulturverständnis legen Watzl und die ÖVP da nach Linz09 an den Tag.

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feuerkogel (6590)
17.03.2010 00:28 Uhr
nicht nur die nibelungenbrücke....

..sondern auch die beiden brückenkopfbauten gehören sofort abgerissen. sind doch schandbauten der ns zeit. an dessen stelle gehört ein arigona park errichtet, auf der anderen seite ein drogendealer denkmal.
PS:die mit abstand meist besuchte ausstellung der kulturhaupstadt 09 war hitler und..... irgendwie intressant oder?

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sfw (2)
16.03.2010 19:14 Uhr
Nibelungenbruecke

In diesem Zusammenhang, und mit der gleichen "Logik", sollte man auch gleich die im "dritten Reich" erbaute Nibelungenbruecke entfernen - am besten einen Faehrverkehr einrichten. Um die bereits in den fruehen 60er Jahren unter Kurt Leibbrand (http://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Leibbrand) geplante dritte Linzer Bruecke und Umfahrung wird ja immer noch herumgestritten, daraus kann man die unfassbare "Faehigkeit und Effizienz" der Linzer Lokalpolitiker erkennen...........

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konkel (1682)
16.03.2010 18:25 Uhr
Zuviel Zeit

Diese neue Diskussion zeigt, das wir zuviele Politiker haben, die nur gering ausgelastet sind.

Also da gleich mal zum Sparen anfangen und ein paar von diesen Kreaturen stanzen !

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na-so-was (1252)
16.03.2010 18:23 Uhr
Zweierlei Mass !

Das neune Musiktheater wird genau dort gebaut wo es von Hitler geplant wurde ! Warum fordert hier niemand einen sofortigen Baustopp !

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manrei (4)
16.03.2010 18:11 Uhr
aphrodite

wenn die harmlose göttin der liebe und fruchtbarkeit schon für solche aufregung sorgt auch wenn sie ein geschenk hitlers war, warum entfernen wir dann nicht gleich auch die VÖEST, den hauptbahnhof sowie sämtliche aus der NS zeit stammenden bauwerke und als erstes schaffen wir die kirchensteuer ab!!

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thor42 (1326)
16.03.2010 19:38 Uhr
Doch ein Unterschied

Nibelungenbrücke, VÖEST u.v.m. sind vom Deutschen Reich errichtet worden. Die Statue ist ein persönliches Geschenk von Hitler. Für mich doch ein Unterschied.

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manrei (4)
16.03.2010 20:47 Uhr
ach so

...ein geschenk vom "adi"!! es ist nur eine statue und für mich stellt sich dann schon die frage warum es bis 2008 gedauert hat sie zu entfernen?? ganz einfach weil es einem jeden "wurscht" war und es wahrscheinlich auch keiner wusste, dass es ein geschenk hitlers war oder ist das draufgestanden!!!
na wir haben sorgen....gute nacht oberösterreich!!!

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contra (325)
16.03.2010 20:04 Uhr
Unterschied

Die "Linksdiktatoren" modifizierten die Statue zu einem Relikt der Verherrlichung des NS-Regimes - sie ist und bleibt aber nur ein schönes Kunstwerk, welches entfernt wurde ohne zumindest eine Umfrage unter den Bürgern dieser Stadt abzuhalten - die Gutmenschen hatten den besseren und direkten Draht zum Magistrat...

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manrei (4)
16.03.2010 20:50 Uhr
Statue

genau so ist es aber hauptsache wir können uns irgendwie über irgendwas aufregen!!

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konkel (1682)
16.03.2010 15:41 Uhr
Das finde ich ja toll,

jetzt ist schon die Statue seit einiger Zeit entfernt, und jetzt kommt wer drauf, das es ja da ein Gesetz gibt.
Wie bei den Kreuzen:
LAW on DEMAND
In diesem Fall kann die Statue aber gar nicht mehr zurückgestellt werden, der Raum wird nämlich jetzt anderwertig "bewohnt".

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haspe1 (4954)
16.03.2010 13:47 Uhr
@verschleiert... 2)

Ich stimme Ihnen aber voll zu, dass es besser ist, die Aphrodite dort wieder hinzustellen, wenn man damit ein "Dobusch-Denkmal" verhindern kann. Denn erstens wäre ein lebensechter "BGM Dobusch" ästhetisch auch kein so großer Wurf (man verzeihe mir, dass auch ich polemisch sein kann, da hat meine Gemeinderats-Sitzung offenbar schon abgefärbt), zweitens käme die viele Bronze, die man dafür benötigt, bei den heutigen Rohstoffpreisen recht teuer, und drittens müßte man eventuell wegen der massiven und umfangreichen Figur sogar das Fundament des Pavillons verstärken. Also: Aphrodite wieder auspacken, einstellen, warnende Zusatztafel aufstellen, die ganze Stadtwache zum Verhindern neonazistischer Umtriebe zur Bewachung postieren, Herrn Schuster ein dickes geschichtliches Werk über die Figur schreiben lassen und Linz und die Linzer dann als "mustergültige Vergangenheitsbewältiger" in den Medien loben, DAS ist die Patend-Lösung (kein Rechtschreibfehler,dieses Wort hat Paul Watzlawick erfunden)

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haspe1 (4954)
16.03.2010 13:50 Uhr
@verschleiert... 3)

das hätte ich eigentlich weiter unten als zweiten Teil schreiben wolllen...

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verschleiert (1066)
16.03.2010 12:56 Uhr
Die Aphrodite war schon einmal *ausgesiedelt* !

Sie wurde zum Schutz vor den *Siegermächten* und deren Plünderungswut entfernt.
Allerdings weiß ich nicht, wo sie die Nachkriegszeit verbrachte.
Was jetzt für ein Wirbel um eine Kunstfigur gemacht wird, ist einer *ehemaligen* Kulturhauptstadt unwürdig !
setzt sie bitte wieder an ihren Platz, sonst setzt sich womöglich noch der Bürgermeister dort ein dickes Denkmal!

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Internerdhoernchen (5032)
16.03.2010 15:54 Uhr
Kompromiss: "Diterl neu"

Die Aphrodite wird einfach mit einer neuen Frisur zurückgesetzt.
Nachdem ich diesen Vorstoß der ÖVP, als Kniefall vor der FPÖ interpretiere, böte sich doch eine zackige Rosenkranz-Frisur an?

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haspe1 (4954)
16.03.2010 13:14 Uhr
@verschleiert...

Für Linz sollte man nicht nur das "ehemalige", sondern auch das "Kulturhauptstadt" in Anführungszeichen setzen. Wie armselig z.B. die "politische Kultur" in Linz zum Teil ist, bekommt man deutlich mit, wenn man so masochistisch veranlagt ist, sich einmal eine Gemeinderatssitzung anzuhören (ich habe es einmal getan): Man hört primitivste Polemik unterhalb der Gürtellinie von hochbezahlten, aber leider niveauarmen Gemeinderäten, wobei sich unsere "Roten" Gemeinderäte besonders negativ hervortun. Oder wenn man den "Kruzifixstreit" in den Medien verfolgt hat. Einfach armselig, wie blöd und ignorant dieses Thema abgehandelt wurde. Dass das entsprechende Gesetz gleichheitswidrig ist, scheint kein Politiker ernst zu nehmen (wenn es für UNS gut ist, na dann...). Dass man zum Bischof ging, um staatliche Gesetze zu exekutieren bzw. zu relativieren aber nicht anzufechten, ist ein demokratiepolitisches "Gustostückerl". Auch die Diskussion um die Stadtwache und um die Aphrodite läuft primitiv.

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verschleiert (1066)
16.03.2010 13:27 Uhr
Ja leider!

Im wort Provinz sollte sich auch etwas positives finden, aber daran arbeiten *unsere* Politiker seit den letzten 20 Jahren, dass dem nicht so ist !
Im übrigen haben sich seinerzeit, als die Diskussionen aus dem Parlament als Service für die Zuschauer, eingführt worden waren, viele Leute über den mehr als rüden Ton der Abgeordneten beschwert.
Daraufhin sind sie vorsichtiger geworden, aber beileibe nicht besser !

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orinoco (1259)
16.03.2010 12:47 Uhr
Wiederaufstellung wäre richtig

Wenn die Linzer SPÖ tatsächlich glaubt, daß mit dem Abmontieren etwas gegen die nationalsozialistische Vergangenheit etwas getan worden ist, dann irren diese sich gewaltig. Voest und Chemiepark sind ja auch nicht abgerissen worden. Viel besser wäre es, diese Statue wieder aufzustellen und eine Gedenktafel mit erklärendem Beitext mit aufzustellen.

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mitreden (3479)
16.03.2010 12:56 Uhr
da kann ich dir

nur beipflichten. und die statue ist allemal schöner als eine bierflaschenpyramide, die ich ebendort schon gesehen habe.

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haspe1 (4954)
16.03.2010 12:42 Uhr
Aphrodite und kein Ende... 2)

, in der drinnen steht, dass sie sich (die Statue) ganz sicher nicht nationalsozialistisch wiederbetätigen wird, auch wenn sie von einem Nazi-Künstler in der Nazizeit geschaffen wurde und auch wenn ihre "Zwillingsschwester" dem Führer persönlich gehört hat. Und zwar wird sie auch brav sein müssen, WENN Barbara Rosenkranz Präsidentin dieses Landes werden sollte. Die Krone löst das Problem auf ihre eigene, sehr elegante Art, Österreich nickt wohlwollend mit dem Kopf und unsere ideologisch verblendeten oder unsere feigen (Dobusch, war zu feig, das Kruzifix-Gesetz anzufechten) Politiker brauchen sich nicht selbst etwas seriöses zu überlegen, sondern lassen die Medien werkeln. Das wäre die typische Lösung des Problems.

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haspe1 (4954)
16.03.2010 12:38 Uhr
Aphrodite und kein Ende...

Kaum ist das Kulturhauptstadt-Jahr 2009 (in dem die Statue von diversen ausländischen Medien negativ erwähnt werden hätte können) vorbei, geht das unselige Theater um diese Bronze weiter. Seriös wird das Thema sowieso von keiner Partei abgehandelt. SPÖ-Bürgermeister Dobusch höchstselbst läßt die Statue einfach abmontieren und im Keller verstecken (so hat man es früher auch mit mißratenen oder behinderten Familienmitgliedern gemacht), und sieht das als gute Vergangenheitsbewältigung, die Schwarzen wollen sie mit Hinweis auf den Denkmalschutz und Zusatztafel wieder aufstellen. Insgesamt fällt der politische Diskurs völlig infantil aus, wenngleich die "schwarze Methode" deutlich weniger verdrängend und primitiv wirkt. Ich bin schon gespannt, wie unsere Politiker, von denen ich schlimmes gewohnt bin (Stichwort Kruzifixdebatte), diesen Fall behandeln werden. Oder vielleicht warten sie einfach darauf, dass Onkel Hans (Dichand) die Statue eine eidesstattliche Erklärung unterschreiben läßt

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fatfreddy (88)
16.03.2010 12:20 Uhr
verschandelter schlosspark:

das herz des schlossparks ist zum gastro-parkplatz degradiet worden.

um solche missstände sollten sich die 'denkmalschützer' der VP kümmern!
(wenn ihnen wirklich was daran gelegen wäre!)

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mausfanger (18384)
16.03.2010 22:04 Uhr
ein wirklich "schönes" thema ....

um jeden fu... ein tehater.

spinnen die herrschaften allesamt ?

wenn nein, sind sie vielleicht besoffen ?

liebe politiker, egal welcher farbe, kümmert euch endlich um die MENSCHEN, nicht um statuen !

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