Jenen 29 Hauptschulen, die trotz innovativer Unterrichtsprojekte als Neue Mittelschule abgelehnt wurden, will Bildungslandesrätin Doris Hummer (VP) nun den Erwerb des Zertifikats „OÖ Schule Innovativ“ schmackhaft machen.
Mit dieser Zertifizierung könnten Schulen nach außen transportieren, „dass sie nach neuesten pädagogischen Konzepten arbeiten“, sagt Hummer. Damit dem wirklich so ist, überprüfen Experten des Landesschulrates die jeweiligen Schulkonzepte. Verbindliche Kriterien für den Erwerb des Zertifikats sind das gemeinsame Lernen von starken und schwachen Schülern sowie das individuelle Fördern von Begabungen. Außerdem muss es neben der Ziffernbenotung auch eine verbale Beurteilung geben.
Jede Schule muss zudem mindestens einen Schwerpunkt (Sprachen, soziale Kompetenz, Kreativität, etc.) anbieten. Hänge erst das Schild „OÖ Schule Innovativ“ am Schultor, könne der Wettbewerbsnachteil herkömmlicher Hauptschulen gegenüber Neuen Mittelschulen verringert werden, hofft Hummer. Zusätzliche Unterrichtseinheiten könne sie den Schulen „nicht finanzieren“ sagt die Bildungslandesrätin. Diese könnten aber beim Ministerium einen Schulversuch beantragen, der ihnen das Verkürzen der Einheiten von 50 auf 45 Minuten erlaubt. Auf diesem Weg könnten rund 2,5 zusätzliche Unterrichtseinheiten pro Woche lukriert und für individuelle Projektarbeiten verwendet werden. Jede der 250 Hauptschulen im Land kann sich zertifizieren lassen. (eda)
Die alten Hauptschulen werden gegenüber den angeblich neuen Mittelschulen von den Ressourcen her benachteiligt.
Sie brauchen kein neues Jodeldiplom der Frau Landesrätin sondern Werteinheiten - Stunden, sprich Geld um halbwegs wettbewerbsfähig zu bleiben.
Schöne Worte und Aktionismus - "schaut her, wir tun was" helfen unseren Hauptschulen ebensowenig weiter wie neue Türschildchen, Zertifikate die keiner kennt und braucht.
...müssen andere auslöffeln. Die BSI Pitzer, welche ganze Bezirke bei der neuen Mittelschule unter den Tisch fallen lassen hat, hat in ihrer Selbstherrlichkeit der Schulpolitik des Landes eine Suppe eingebrockt, welche die neue Landesrätin auslöffeln darf. Dass diese Suppe dadurch immer dünner wird, darf niemanden verwundern.
Man darf gespannt sein, wann dieser "Pizza mafiosa" endlich das Handwerk gelegt wird: weitere Skandale sind: Hasstiraden gegen Eltern, die ihre Kinder an eine Welser Privatschule geben, Kriminalisierung eines Neunjährigen als "Messerattentäter", usw.
Bildungs-Landesrätin nennt sich die Hummer und macht sich eigentlich mit jeder ihrer "Aktion" lächerlich.
Was soll so ein Zertifikat bringen, was bringt es den Schülern auf ihrem weiteren Bildungsweg ?
Hummer trommelt hier reinen "Hollunder" und ihr Mentor Pühringer ist nicht in der Lage, hier Einhalt zu gebieten !
Hummer ist eine Fehlbesetzung, sie bringt nicht die Leistung, die wir Steuerzahler erwarten.
Kein Schaffner in Sicht