OÖN: Ihr Institut sieht an Österreichs Schulen ein Sparpotential von einer Milliarde Euro, heißt es regelmäßig von Seiten der Wirtschaft. Wie soll das gehen, wenn Lehrer und Direktoren sagen, die Schulen würden kaputt gespart?
Pitlik: Es ist immer wieder erstaunlich, wo solche Zahlen herkommen. Von uns sind sie nicht, denn wir können das nicht beziffern. Was wir aber immer sagen, ist, dass unser Schulsystem wenig effizient ist. Denn während die Ausgaben pro Schüler im internationalen Vergleich relativ hoch sind, sind die Schülerleistungen nur mäßig. Das hat die PISA-Studie klar gezeigt. Wir haben ganz offensichtlich ein Effizienzproblem.
OÖN: Wie wäre das zu lösen?
Pitlik: Da muss an mehreren Stellen angesetzt werden. Faktum ist, dass der Input, also die Kosten, in Österreich relativ hoch, der Output, also die Schülerleistungen, aber höchst mittelmäßig sind. Internationale Erfahrungen zeigen, dass häufige und regelmäßige Leistungsvergleiche unter den Schulen die Effizienz heben. Dazu braucht es standardisierte Lernziele, die verglichen werden können.
OÖN: Sie plädieren also für einen Wettbewerb unter den Schulen durch das öffentliche Vergleichen der Leistungen ihrer Schüler?
Pitlik: Ja, man soll Konkurrenz und Wettbewerb schaffen. Dann kommt es zu stärkeren Anreizen, bessere Leistungen zu erbringen. Im jetzigen System haben Österreichs Lehrer keinen Anreiz, sich anzustrengen. Jeder wird unabhängig davon entlohnt, ober er ein guter oder ein schlechter Lehrer ist. Leistungsanreize, etwa in Form von Prämien, würden die Anstrengungen der Lehrer und damit auch die Leistungen der Schüler verbessern. Dafür spricht sehr viel empirische Forschung, und das zeigen auch internationale Vergleiche ganz klar.
OÖN: Würde die von Ihnen skizzierte Effizienzsteigerung das Schulsystem insgesamt billiger machen?
Pitlik: Ein effizienteres Schulsystem wäre natürlich auch sparsamer. Wir vom Wifo wollen ja nicht, dass weniger Mittel in den Schulsektor fließen. Wir wollen nur, dass sie effizient eingesetzt werden.
OÖN: Haben Direktoren genügend Entscheidungsmöglichkeiten?
Pitlik: Schulen sollten möglichst autonom agieren. Der Direktor soll entscheiden können, wen er als Lehrer haben will und wen nicht. Und er soll wählen können, ob er Geld lieber in einen zusätzlichen Lehrer investiert, oder für eine bauliche Investition an seiner Schule. In Österreich gibt es zu viele Ebenen, die mitreden. Gemeinden, Länder, Ministerium, jeder ist für irgendetwas zuständig. So kommt es zu keiner vernünftigen Gesamtplanung.
dann bewerten, dann Prämie...
dann, wenn der Finanzminister nicht zu viel spekuliert hat, vom Verkauf der EAG noch Geld da ist, der Waffengraf etwas von seinem Wohlverdientem....
Die ÖVP hat ja eh das Geld dafür, es verwalten halt die falschen Leut`...
finde ich gut, jedoch nicht nur bei den lehrern, sondern auch bei krankenständen
wennst dich gesund hältst investiert ja auch viel in dich selber des gehört auch honoriert, weils ja ausgabenseitig
bei den krankenkosten sparst und bei den gesundsheitskosten investierst!
warum bei so hohen schülerkosten der output
nicht vorhanden ist, gehören ja mehrere situationen berücksichtigt wie soziales umfeld, bereitschaft zu lernen, psychische
ausgeglichenheit und um das beurteilen zu können würden lehrer auch eine ausbildung in dieser richtung erhalten sollen!
und jeder der diese ausbildungen nützt und absolviert und dadurch natürlich bessere pädagogische kenntnisse vorlebt sollte natürlich honoriert werden!
überprüfung ist nicht von nöten, weil das ergebnis ist eine ausgeglichene klasse
mit dementsprechenden leistungen, ausserdem
gehören eltern verpflichtet zumindest einmal im monat an einem gemütlichen elterntreffpunkt mit lehrern zusammenzusitzen des entspannt viele problematiken
...man nennt die bereits jetzt erbrachten Nachhilfezahlungen als Prämie.
Zusätzlich würde eine Halbierung des Istgehaltes sinnvoll sein.(Halbtagjob=Halbtagsgehalt)
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