ROM/WIEN. Der als äußerst konservativ geltende Pfarrer von Windischgarsten, Gerhard Maria Wagner, wird neuer Weihbischof der Diözese Linz. Dies bestätigte die Kathpress Samstagmittag.
Ob man sie gesellschaftlich akzeptiert oder nicht, eine Abtreibung ist und bleibt eine widernatuerliche menschliche Tat. Damit meine ich nicht, dass es keine Abtreibungen geben sollte oder duerfte, sondern nur, dass jede Frau die eine Abtreibung begeht und jeder Ehemann der eine solche ermutigt, diese Tatsache (Vergehen, Suende, etc.) mit sich selbst und den weltlichen Gesetzen ausmachen, bereinigen muss, ohne von ihrer/seiner Kirche, die aus Respekt fuer alles menschliche Leben eine willkuerliche Unterbrechung der Schwangerschaft fuer eine schwere Suende halten muss, eine Absolution zu verlangen.
Die Kirche ist nicht dazu da die Suenden der Menschen auf sich zu nehmen, sondern suendige Menschen durch den Glauben zu troesten. Das heisst, der Mensch kann suendigen, muss aber fuer seine Suenden selbst einstehen. Denn die Kirche darf nicht suendigen. Sie wuerde dies aber tun, wenn sie von ihren goettlichen (fuer mich: natuerlichen) Prinzipien abweichen wuerde.
Ein Familienvater.
Als Christ (evang.), verstehe ich die Aufregung um Weihbischhof Wagner nicht.
Apostel Paulus hat doch bereits vor 2000 Jahren in seinem Brief an die Römer geschrieben:
"Darum hat sie Gott auch dahingegeben in schändliche Lüste; denn ihre Weiber haben verwandelt
den natürlichen Brauch in den unnatürlichen;
desgleichen auch die Männer haben verlassen den natürlichenen Brauch des Weibes und sind
aneinander erhitzt in ihren Lüsten und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den Lohn
ihres Irrtums (wie es denn sein sollte) an sich selbst empfangen.
Denn was man von Gott weiß, ist ihnen offenbar;
Denn Gottes Zorn vom Himmel wird offenbart über alles gottlose Wesen, die die Wahrheit in Ungerechtigkeit aufhalten.
.
Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden."
Heute laufen doch sehr viele Narren herum, die die Wahrheit in Ungerechtigkeit aufhalten.
Landeshauptmann Josef Pühringer (V): "Das deutet daraufhin, dass in Rom von der Diözese ein Bild herrscht, das meines Erachtens nicht der Realität entspricht..."
Was in Rom fuer ein Bild von der Realitaet der Diözese Linz herrscht, ist vollkommen unwichtig. Wichtig ist nur, welches 'Bild' und dessen Auswirkung der Papst sich von einem Bischof in Oesterreich macht. Punkt.
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